Die Savanne puristisch und authentisch erleben

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Foto: /Maria Gurmann Chemka Hotsprings in Tansania am Fuße des Kilimandscharos.

Eine Reise, die es in dieser Art kein zweites Mal gibt.

Africa Amini Alama, Africa Amini Life, Lodge, Maas… Foto: /Maria Gurmann Wenn Boni lacht, funkelt sein schneeweißes Gebiss. Zwei der unteren Schneidezähne fehlen. Warum, wird der "Warrior" (Krieger), wie junge Maasai-Männer zwischen 20 und 45 Jahren genannt werden, später bei einer Wanderung durch die trockene und doch so pflanzenreiche Savanne erzählen. Er verpackt vieles übers Leben, die Traditionen und Werte der Maasai in spannende Geschichten.

Stressfrei

Africa Amini Alama, Africa Amini Life, Christine W… Foto: /Africa Amini Alama Urlaub in der Maasai Lodge der österreichischen Ärztinnen Christine Wallner und ihrer Tochter Cornelia Wallner-Frisee ist kein Touristennepp. Da fahren keine Jeeps in Kolonnen hinter Giraffen, Büffeln oder Nashörnern her. In die hügelige Steppe zwischen Kilimandscharo und Mount Meru geht der Maasai-Guide Boni, begleitet von einem Esel, der das Picknick trägt, mit zwei bis vier Gästen zu Fuß. Keine Straßen, kein Lärm, nur ab und zu das Meckern von Ziegen und das Blöken von Schafen, die ein Maasai-Bub kilometerweit zu einem Hauch von Grün führt.

Perlenfädeln mit den Maasai-Frauen. Mit Ranger Charles im Arusha Nationalpark. Picknick: Ausblick auf den Arusha Nationalpark. Maasai-Kirche mit Cornelia Wallner-Frisee. Maasai: Messe am Sonntag. Mit Guide Boni am Fuße des Kilimandscharos. Africa Amini Alama hilft sozial schwachen Menschen, wie dieser Frau. Im Bild mit KURIER-Redakteurin Maria Gurmann. Africa Amini Alama: Die Waisenkinder trainieren. Am Maasaitag in der Lodge wird traditionell Feuer mit Elefantendung gemacht. Maasai-Frauen auf der Suche nach Fallholz. Zu Besuch in einem "Boma", einer Maasai-Hütte. Dort schläft die Mutter des Babys mit ihren 6 Kindern in einem Bett. Windeln gibt es keine. Wettkampf im Speerwerfen mit den Maasai. Ein neugeborenes Zicklein. Lesse, der Hotelmanager der Maasai Lodge. Termitenhügel. Hirtenjunge. Kraftplatz auf dem heiligen Hügel der Maasai in der Lodge. Augenblicke... Picknick bei den Chemka Hot Springs, Boma Ngombe. Kreativ und schön: Maasai Lodge - Bush-Toilet. Aus Materialien der Region fertigten die Maasai die Einrichtung der Lodge.

Da, auf dem heiligen Hügel, den die Maasai aus Dankbarkeit "Baba" Christine für den Bau der zwei Schulen in der Region und ihre medizinische Hilfe geschenkt haben, ist keiner der 15 Mitarbeiter ein Weißer. Hier ist selbst der Lodge-Manager Lesse ein Maasai. Und das ist gut so.

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Africa Amini Alama, Africa Amini Life, Lodge, Maas… Foto: /Maria Gurmann Da ist kein Möbel, kein Vorhang, keine Lampe ein importiertes Designerstück. Wallner ließ alles von Einheimischen mit Materialien aus der Region herstellen. Die zehn Bungalows wurden in der Tradition der "Boma" (Maasai-Hütten) gebaut: ein Holzgerüst, das mit einer Mischung aus Termitenerde, Esel- oder Kuhdung und Wasser verputzt und mit Stroh gedeckt wird. Einzige Ausnahmen: In den Lodge-Bomas gibt’s in alle Himmelsrichtungen Fenster. Auch der Infinity-Pool mit dem Badehaus schmiegt sich in Farben und Bauweise an die hügelige Landschaft.

Nicht nur sehr geschmackvoll ist diese puristische Anlage, sondern vor allem erfrischend authentisch, anders, echt, ehrlich – wie die Menschen in diesem Land. "Charitable Tourism" nennt Wallner, die gemeinsam mit ihrer Tochter den Preis "Women of the Year 2015" für den Bereich Gesundheit bekam, ihre Africa-Amini-Life-Unterkünfte. "Alle Einnahmen kommen unseren Projekten zugute. Da zahlen unsere Gäste gerne, wenn sie sehen, wo ihr Geld landet."

Kraftfelder

Africa Amini Alama, Africa Amini Life, Christine W… Foto: /Africa Amini Alama Am abendlichen Lagerfeuer vor dem Restaurant der Lodge erzählt Wallner von besonderen Kraftfeldern, die sie immer wieder anziehen. Wie der riesige Feigenbaum in Momella, neben dem sie vor acht Jahren ihre Krankenstation zu bauen begann. So vielfältig wie die Landschaft in Tansania ist – von tropischen Regenwäldern bis zu endlosen Graslandschaften –, so vielfältig sind auch die Hilfsprojekte der 71-jährigen Ärztin (siehe nächste Seite): "Meine Kraftplätze haben mich beflügelt, das zu machen, was ich wollte."

Diese Magie des Kraftplatzes spürt der oberösterreichische Arzt Wolfgang, als er nach einer Stunde Fahrt vom Flughafen nach Ngabobo über Sandstraßen mit gewaltigen Schlaglöchern von der freundlichen Maasai-Mannschaft begrüßt wird. Und danach den Alltag vergisst, tief Luft holt, den magischen Sonnenuntergang vor dem Bungalow       inhaliert,  sich von der  absoluten Stille der Nacht und dem glitzernden Sternenhimmel, den er vom Bett aus sieht, in den Schlaf wiegen zu lassen. „Das ist atemberaubend“,   sagt er beim Frühstück in Richtung des Schweizer Paars, das   ihm schmunzelnd beipflichtet. Am Ende der Reise, wenn sie den  Dermatologen  im Restaurant bei der Africa-Amini-Alama-Krankenstation in Momella wieder treffen, werden sie ihn fragen: „Was hat dir an der Reise am besten gefallen?“


Ereignisreich

Africa Amini Alama, Africa Amini Life, Lodge, Maas… Foto: /Maria Gurmann War es der Maasai-Tag,  den der Arzt traditionell in der bunten  Shuka (Gewand der Maasai)  mit den  Männern verbrachte –  vom  Schlachten einer Ziege über den Wettkampf im Speerwerfen bis zu dem Festtagsbraten, der am Lagerfeuer verspeist wird?
War es der Aufstieg auf den heiligen Berg  Mukuru,  den sonst nur Maasai besteigen, oder der Besuch auf dem authentischen Markt in Ngare-Nanyuki?

Africa Amini Alama, Africa Amini Life, Lodge, Maas… Foto: /Maria Gurmann
War es die Einladung zu einer Maasai-Hochzeit,  ein Ereignis, bei dem   Wallner-Gäste immer eingeladen  sind?
War es der Ausflug mit Boni, der dem Schulmediziner die „Maasai-Apotheke“ (die Heilkräuter der Natur), die „Maasai-Zahnbürste“ (ein Ast) und das „Maasai-Taxi“ (ein Esel) zeigt? Da erklärt ihm  Boni,  ein Mann mit fein ziseliertem Körperbau, als wäre  er von Michelangelo gemeißelt,  wie er sich seine Zahnbürste  aus  dem Ast der „Persica Salvadora“, dem Zahnbürstenbaum, schnitzt.  „Der Saft tötet Bakterien und wirkt wie ein Bleaching“, sagt er, fährt mit dem Staberl durch die Zahnlücke und lacht: „Meine Großmutter hat mir die Zähne als Bub mit einem Messer ausgebrochen, damit man mir, wenn ich  im Busch ohnmächtig werde, Wasser oder Medizin durch die Lücke einflößen kann."


War es  das Bad in den  Chemka  Springs? Das warme,  weiche Wasser, das sich in einem  türkisfarbenen Teich sammelt?

Africa Amini Alama, Africa Amini Life, Lodge, Maas… Foto: /Maria Gurmann Oder waren es die Tage in Momella, wo er in der Krankenstation mithalf, Schnittwunden nähte, Krebs diagnostizierte, im Waisenhaus die Kinder untersuchte und des Nachts  von Giraffen besucht wurde?
„Das hat mir alles wahnsinnig gefallen. Individueller geht’s gar nicht“, antwortet Wolfgang. „Aber am schönsten war für mich das  Abendessen  mit Lesse, dem Manager der Maasai Lodge.  Feinfühlig, philosophisch und fesselnd hat er mir die Tradition der Maasai   nähergebracht.“     So nah, dass Wolfgang   gerade  wieder  in Tansania  als Arzt im Einsatz ist.

Spendenkonto und Patenschaften für Waisen- oder Schulkinder – IBAN: AT141200051846031508, BIC: BKAUATWW, ZVR-Zahl: 517623687
www.africaaminialama.com,  Tel.  0664 /4526667

Info:

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Anreise Ethiopian Airlines fliegen im Winter Mo., Mi. und Fr.,  im Sommer zusätzlich auch So.  von Wien über Addis Abeba nach „Kilimanjaro Airport“, ab  535 €.  Dreamliner der neuesten Generation. Flugzeit ca.  10 Std. Hinflug, ca.  14 Std. Rückflug.  Freigepäck 2x23 kg in  Economy.
 www.ethiopianairlines.com

Einreise Visum bei Einreise nach Tansania erhältlich (50 USD, bar  zu zahlen).

Währung/Preisniveau 1 € = 2400 TZS (Tansania-Schilling). In der Lodge kostet ein Bier 5 €, ein Eistee 2 €. Ein Lunch-Menü im Restaurant in Momella gibt’s um  5–10 USD,  Local Food für Patienten 2 USD.

Beste Reisezeit Zu jeder Jahreszeit  verschiedene Naturschauspiele. Die  trockensten Monate sind zwischen Dez. und Feb. und Juni bis Okt.

Gesundheit Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben, Malariaprophylaxe und  Hepatitis A und  B Impfung sind   empfehlenswert.

Pauschalangebot 1 von Karibik und Mehr: 9 Tage ab/bis Wien, 4 Nächte im Africa Amini Life-Gästehaus mit HP, 3  Nächte in der Maasai Lodge mit VP, inkl. Linienflug mit Ethiopian Airlines, Taxen, Gebühren, Tagesausflug in den  Arusha Nationalpark,  Transfers.  1790 € p.P.
–   10 Tage ab/bis  Wien, 4 Nächte AAL-Gästehaus mit HB, 2 Nächte Maasai Lodge mit VP,    sonst Programm wie oben, zusätzlich 2-tägige Safari in  den Tarangire Nationalpark und zum Ngorongoro Krater auf Basis  DZ mit VP, 2390 € p. P.
Badeverlängerung Sansibar, 5 Nächte im Breezes Beach Hotel, DZ mit HP, inkl. Flug von Arusha nach Sansibar, Transfers,  580 € p. P.,
Info & Buchung: Karibik und Mehr ReiseGmbH,  Tel. 02252/522 610,  www.karibikundmehr.at

Pauschalangebot 2 von Jedek Reisen:
 – 8 Tage ab/bis Wien, 3 Übernachtungen inkl. VP in der Maasai Lodge in  Ngabobo, 2 Übernachtungen inkl. HP im Hillside Retreat Momella, inklusive Flug mit Ethiopian Airlines, Transfers, eine Aktivität pro Tag (Speerwerfen, Wanderungen, Eselreiten, Besichtigung der Amini- Alama-Projekte ), Preis: 1648 € p. P. im DZ, www.jedek-reisen.at

Zubuchbare Aktivitäten in der Maasai Lodge: 2-stündige Wanderung auf den  Mount Mukuru, der heilige Berg der Maasai, 50 USD p. P.
– Maasai-Tag, einen ganzen Tag leben wie ein(e) Maasai. Männer und Frauen getrennt – ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Vom Ziegenmelken bis zum Maasai-Fest am Feuer (mehr sei hier nicht verraten), 150 USD für 1–4 Personen.
– Besuch der Maasai-Kirche in Madebe, nur sonntags,  und  Spaziergang  mit den Maasai rund um Madebe und zu den Wasserlöchern, 35 USD p.P.
– Tagesausflug nach Sinya und zum Naturschutzgebiet im Westen des Kilimandscharos mit Picknick mitten in der Wildnis, Besuch des Markts in Sinya, 155 USD
– Arusha Nationalpark Tagesausflug, mit Ranger und Picknick, 155 USD inkl. Parkeintritt.

Auskunft  www.africaaminialama.com, www.africaaminilife.com

Video

KURIER Reise: Bei den Maasai in Tansania

(kurier) Erstellt am
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