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Tischkultur
12/12/2013

Zu Tisch, bitte - Teil 3

Drei Festtagstafeln unterschiedlich dekoriert. Teil 3: Klassische Eleganz

von Ankica Nikolić

Wenn besondere Anlässe bevorstehen und man Freunde und Familie zu Besuch hat, darf die Tafel ruhig auch etwas schicker sein. Neben einem perfekten Gedeck, erlesenem Porzellan und der richtigen Menüabfolge spielen dekorative Zusatzelemente eine immer wichtigere Rolle. Überlegen Sie sich im Vorhinein, welches Motto auf dem Tisch – inhaltliche Themen oder etwa Farbkombinationen – präsentiert werden soll.

Wichtig ist, dass das Gestaltungskonzept sämtliche Bestandteile des Tisches berücksichtigt. Angefangen von der Tischdecke, den Servietten und Serviettenringen bis hin zu den Vasen, Menagen, Kerzenhalter und Gläsern.

Mithilfe einer Liste über das vorhandene Inventar verschafft man sich schnell einen Überblick darüber, welche Teile man noch benötigt oder welche sich unkompliziert umfunktionieren lassen.

Ein Tablett lässt sich etwa mit ein paar Beerenfrüchten, Nüssen, Zapfen und einzelnen Christbaumkugeln schnell zu einem schönen, dekorativen Tableau verwandeln.

Erlaubt ist, was gefällt. Doch auch hier gilt einmal mehr die Devise: Weniger ist mehr.

Edith Westermayer, Floristin bei Lederleitner, hat für IMMO im Wiener Restaurant Hansen drei Festagstafeln unterschiedlich dekoriert.

Teil 3: Klassische Eleganz

Zartrosa, Platin, Grau und Gold in matter Ausführung liegen heuer im Trend. Bei diesem Tisch wurden Anthurien in Glasphiolen in die Vasen gesteckt und auch inmitten des Rankengewächses positioniert. Das harte Silber wird durch das Platinsilber des Asparagus-Geranks (auch Zierspargel genannt) gebrochen. Er lässt sich leicht mit der Hand bewegen und in verschiedene Formen drapieren. Für die Gestaltung wurden zwei Stämme aufgelegt. Zusätzlich wurde eine zartgoldene Zapfen-Girlande dazwischen gelegt. Die matten Nuancen erzielen schöne Verbindungen und passen sich dem weißen Tischtuch an. Engelsfedern in verwaschenem Rosa und weiße Vögel wurden in das mittig positionierte Element eingearbeitet und lassen die Dekoration luftig und zart wirken. Der Profi-Tipp von Edith Westermayer: „Bei dieser Variante fängt man am besten damit an das Rankengewächs aufzulegen, die Wuchsform ergibt das eigentliche Grundgerüst. Dann können die transparenten Materialien und im letzten Schritt die bunten Accessoires eingearbeitet werden.“ Wenn man keine Platzteller zur Verfügung hat, können etwa selbst gemachte Samtschleifen (wie hier in Grau) mit silbernen Teelichtern in Eulenformen das Grundgedeck bilden. Diese können auch als Gastgeschenk mitgenommen werden.

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