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Tischkultur
12/11/2013

Zu Tisch, bitte - Teil 2

Edith Westermayer, Floristin bei Lederleitner, hat für IMMO im Wiener Restaurant Hansen drei Festtagstafeln unterschiedlich dekoriert. Teil 1: Moderne Tradition

von Ankica Nikolić

Wenn besondere Anlässe bevorstehen und man Freunde und Familie zu Besuch hat, darf die Tafel ruhig auch etwas schicker sein. Neben einem perfekten Gedeck, erlesenem Porzellan und der richtigen Menüabfolge spielen dekorative Zusatzelemente eine immer wichtigere Rolle. Überlegen Sie sich im Vorhinein, welches Motto auf dem Tisch – inhaltliche Themen oder etwa Farbkombinationen – präsentiert werden soll.

Wichtig ist, dass das Gestaltungskonzept sämtliche Bestandteile des Tisches berücksichtigt. Angefangen von der Tischdecke, den Servietten und Serviettenringen bis hin zu den Vasen, Menagen, Kerzenhalter und Gläsern.

Mithilfe einer Liste über das vorhandene Inventar verschafft man sich schnell einen Überblick darüber, welche Teile man noch benötigt oder welche sich unkompliziert umfunktionieren lassen.

Ein Tablett lässt sich etwa mit ein paar Beerenfrüchten, Nüssen, Zapfen und einzelnen Christbaumkugeln schnell zu einem schönen, dekorativen Tableau verwandeln.

Erlaubt ist, was gefällt. Doch auch hier gilt einmal mehr die Devise: Weniger ist mehr.

Teil 2: Moderne Tradition

Damit diese traditionelle Farbkombination nicht zu klassisch wirkt, wurde vorwiegend mit klaren Formen gearbeitet. „Man sollte nicht zu viele verschiedene Elemente miteinbeziehen. Accessoires sollten lediglich vereinzelte Akzente setzen“, erklärt Edith Westermayer. Die goldenen Rehe etwa erzeugen Höhe und bilden zu den natürlichen Materialien einen modernen Kontrast. Wichtig ist: Beziehen Sie bei den Materialien die Tradition und die Saison mit ein. Wachsbirnen, Zieräpfel Granatäpfel oder Beeren fügen sich harmonisch in das Farbkonzept ein. Die Dekoration beruht auf einer gelegten Variante, hier ist es wichtig, die Gestaltung kompakt und dicht zu halten. Achten Sie darauf, verwandte Formen miteinander zu kombinieren. Schlichte Wasserkaraffen wurden mithilfe einer Weihnachtskugel und einer roten Schleife zusätzlich hervorgehoben. „Versuchen Sie, verwandte Töne der Hauptfarben herauszuarbeiten. Ein zartes Orange oder Pink verleiht dem konservativen Farbmix einen zeitgenössischen Kontext“, sagt Westermayer.

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