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20.09.2017

Smart Home für 55 % der Österreicher interessant

Das Internet der Dinge ist unter den Österreichern bereits weitgehend bekannt. Auch Smart Home ist vielen geläufig, nur die Smart City bleibt noch ein Fremdwort.

Eine Studie von Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral und dem Austrian Internet Monitor gibt Aufschluss über die Bekanntheit von technologischen Entwicklungen. Im Fokus der Umfrage war das Internet der Dinge, in dem unterschiedliche Geräte mit Kommunikationssystemen verbunden sind, und Smart Home-Anwendungen. Smart Home wurde dabei definiert als "die Vernetzung und Fernsteuerung von technischen Geräten und Installationen in Haushalten".

Smart Home für 74 % der Digitalen Individualisten interessant

Digitale Individualisten gelten als Personen, die sich immer wieder neu orientieren und über ein mittleres bis gehobenes Einkommen verfügen. Diese Gruppe ist Smart Home-Anwendungen besonders zugetan. In der Durchschnittsbevölkerung ab 14 Jahren geben immerhin 55 % an, daran interessiert zu sein. Während zwischen Männern (55 % Interesse) und Frauen (56 %) kaum ein Unterschied festzustellen ist, zeigt sich eine Differenz umso mehr nach Altersgruppe: In der Gruppe der 14- bis 29- Jährigen sind 82 % der Befragten aufgeschlossen für Smart Homes, ab 50 Jahren liegt der Prozentsatz bei 42 %. Smart Home-Gadgets sind auch eine Frage des Einkommens: Bei einem Haushaltseinkommen unter 2.000 Euro liegt das Interesse bei 46 %, bei einem höheren Einkommen bei 63 %.

Funktionen mit Alltagsrelevanz

In der Anwendung von Smart Home-Funktionen sind für die Befragten insbesondere Sicherheits- und Alarmsysteme relevant. Weiters besteht Interesse an der Steuerung von Beleuchtung, Heizung und Haushaltsgeräten. Zeitersparnis und Flexibilität sind ihnen wichtiger als die Vernetzung von Unterhaltungselektronik.

Bekanntheit von Smart City niedrig

Smart City bezeichnet das Bestreben, Abläufe wie Verwaltung, Wohnbau, Mobilität, Wasserversorung und vieles mehr in einer Stadt mittels Technologie effizienter zu machen und so die Lebensqualität für die Einwohner zu erhöhen. Dieser Begriff ist für die meisten Befragten aber noch sehr diffus.

Befragt wurden 1.000 Österreicher ab 14 Jahren im November bis Dezember 2016.