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Wohnen
01/18/2019

Goldenes (und silbernes) Jubiläum

Das berühmte Möbelhaus Kartell, das sich mit Kunststoffmöbeln einen Namen gemacht hat, wird heuer 70.

von Andreea Iosa

Damit möchte es sich auch im Luxussektor etablieren und hat mit den metallisierten Oberflächen  in Gold, Kupfer, Silber und Titan den Startschuss gegeben. Zu diesen Edelinterpretationen zählt unter  anderem der Klassiker Componibile von Designerin Anna Castelli Ferrieri.

Dauerhafter Bestseller

Seit seiner Gründung im Jahr 1949 hat Kartell in Zusammenarbeit mit den renommiertesten Designern weltweit eine umfassende Palette an Accessoires und Einrichtungsgegenständen entwickelt. Zum 70-jährigen Bestehen des führenden Unternehmens in der Herstellung von industriell gefertigten Designmöbeln aus Kunststoffmaterialien, drängt sich der bekannte Componibile – Kartells größte Ikone – in Erinnerung. Entworfen wurde er von der italienischen Architektin und Chef-Designerin der Marke Anna Castelli Ferrieri. Den meisten ist er als schneeweißes Möbelstück bekannt, hat sich vor einiger Zeit jedoch aufgeputzt und seit seinem Debüt in den späten 1960er-Jahren als dauerhafter Bestseller der Marke durchgesetzt. Der schlichte Beistelltisch eignet sich mit der veredelten Variante aus einer Metalloberfläche besonders für Wohnungen, die mehr Glanz und Glamour vertragen.

Ökologisch nachhaltig

Wer jetzt aber meint, Glamour und Kunststoff würden nicht zusammenpassen, der irrt. Der Componibile sowie die anderen Kartell-Möbel entsprechen den Ansprüchen der Zeit und sind weitgehend recyclingfähig und ökologisch nachhaltig. Ein Mehrverbrauch und Abfälle zulasten der Umwelt werden im Herstellungsprozess laut Kartell vermieden. Ferrieri hat den Tisch in einer kleinen (H:40 Zentimeter) und einer großen (H: 58,5 Zentimeter) Variante konzipiert. Der Preis für das „dreistöckige“ Möbel beträgt 253 Euro, das kleinere kostet 192 Euro. www.kartell.com