Wohnen
01.10.2018

Designer holt Sterne vom Himmel

Mit seiner lange verschollenen Leuchten-Ikone Olivdada sorgt Pepe Cortés für eine angenehme Atmosphäre zu Hause.

In den 1980er-Jahren hat Designer Pepe Cortés aus Barcelona gemeinsam mit Javier Mariscal die Kollektion „Äußerst Formale Möbel“ kreiert. Ein Exemplar aus Cortés’ Kollektion im Jahr 1976, das er seitdem für mehrere Jahre in einer Schublade vergessen hatte, ist die Hängelampe in Sternchenform. Sie trägt den passenden Namen „Olvidada“ (auf Deutsch: vergessen). Erst 1984, als Barcelona Design sie in die Produktion nahm, kam sie ihm wieder in den Sinn.

Heute LED

Seitdem sind die Decken-Sterne fixer Bestandteil des Katalogs von Barcelona Design und inzwischen eine Ikone unter den klassischen spanischen Einrichtungsgegenständen.Und ein wahrer Blickfang. Was sie so besonders und beliebt macht, ist die Kombination der Glühlampen, die für die neue Fassung einer Verjüngungskur unterzogen wurden. Im Gegensatz zu 1976 strahlen nun langlebige, energiesparende LED-Leuchten, die schöne Sternstunden bereiten.

Auch in Wien

Die beliebte Olvidada gibt es jedoch nicht nur in der hängenden Einzel-Variante oder als Stehlampe – drei zusätzliche Ausführungen stehen in der modernen Version zur Auswahl: als doppelte oder dreifache Leuchte und als opulenter Kronleuchter .Zusätzlich besteht die Möglichkeit, zwischen einer Kupfer- oder Messingfassung zu wählen. Erhältlich ist die Ikone bei Mobilis Collection, der Agentur für Möbel und Objekt, in 1210 Wien. Die hängende Einzelausführung gibt es ab 690 Euro. www.bdbarcelona.com

Designklassiker und Neuheiten

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Sternenhimmel

Die beliebte Leuchte Olvidada von Pepe Cortès gibt es in der hängenden Einzel-Variante oder als Stehlampe – drei zusätzliche Ausführungen stehen zur Auswahl: als doppelte oder dreifache Leuchte und als opulenter Kronleuchter. Erhältlich bei Mobilis Collection in 1210 Wien. Die hängende Einzelausführung gibt es ab  690  Euro. www.bdbarcelona.com

Finnisches "Kastenkabinet"

Antrei Hartikainen entwarf für die in Finnland bereits etablierte Marke "Poiat" ein "Kastenkabinet" aus Eschenholz. Sein Möbel in der Form eines Vogelkäfigs soll die Grenzen zwischen Kunst und Design verschwimmen lassen.Erhältlich ab € 5796 bei Agentur Finnsideaut in 3021 Pressbaum.

Perlblauer Opaltisch

Patricia Urquiola  Glas Italia designte für Glas Italia einen Tisch aus gemaltem Metallrohr in Nacht-Perlblau mit einer Glasplatte als Oberfläche. Das Möbelstück ist ab 1500 Euro unter www.glasitalia.com erhältlich.

Womb Chair

Ein Klassiker, der heute noch zeitgemäß ist. Die Sitzschale aus Fiberglas war für die Entstehungszeit eine Innovation – das erste massenproduzierte Möbelstück aus diesem Material. Erhältlich ist der Sessel in verschiedenen Farben und zwei Größen, Medium und Classic, ab € 3050 erhältlich.

Jubiläums-Duo S 533 F

Der S 533 F von Ludwig Mies van der Rohe aus dem Jahr 1927 ist   von den jungen deutschen Designern Besau Marguerre neu interpretiert worden. Die Jubiläumsausgabe des Stahlrohr-Freischwinger S 533 F umfasst zwei Ausführungen: eine in Perlglanzchrom und anthrazitfarbenem Leder, eine in Champagnerchrom mit Leder in Zartrosé.  Ab September 2018 sind sie als Limited Edition von je 100 Exemplaren erhältlich (Kaufpreis: je € 1919).

Spiegel Piega

Der kristallförmige Spiegel „Piega“ der französischen Designerin Victoria Wilmotte hat einen Mindestumfang von 80 cm Länge und 48 cm Höhe. Der Edelstahlspiegel kann sowohl quer als auch vertikal an die Wand gehängt werden. „Piega“ ist bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen Wilmotte und dem deutschen Möbelhersteller ClassiCon. 2016 präsentierten sie den „Pli Side Table“ beim  Salone del Mobile in Mailand. Wilmotte designt aber auch für andere  namhafte Größen wie Ikea, Range Rover und La Redoute. Erhältlich ab € 742,– bei Designfunktion, 1010 Wien.

Chaiselongue LC4

Die Chaiselongue LC4 wurde 1928 von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand  entworfen. Das Design hat bis heute nicht an Aktualität eingebüßt. Die Liege gilt als Meilenstein der modernen Möbelgeschichte. Noch dazu verspricht sie wegen des ergonomischen Schwungs viel Komfort. Erhältlich ab 4296 Euro bei Designfunktion, Bauernmarkt 12, Wien.

Poltrona di Proust

Vor 40 Jahren hat der italienische Designer Alessandro Mendini den „Poltrona di Proust“ entworfen. Der mit Stoff bezogene geschnitzte Holzrahmen wurde im Original mit Tupfen händisch bemalt. Seither sind Überarbeitungen der Designikone entstanden. Zuletzt eine wettertauglichere Variante aus Polyethylen in knalligen Farben. Einfärbig in den Farben Schwarz, Weiß, Orange, Grün, Blau und Rot  um 620 Euro sowie in Multicolor um 1071 Euro erhältlich.