Pregnant woman on ultrasound.

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Wissen
04/01/2021

Meta-Studie zeigt: Mehr Totgeburten wegen Corona-Lockdowns

Daten aus 40 Studien zeigen, dass die Versorgung von Schwangeren durch die Pandemie sehr gelitten hat.

Eine im Wissenschaftsmagazin Lancet veröffentlichte Meta-Analyse von 40 Studien aus 17 Ländern zeigt auf, dass die medizinische Versorgung von Schwangeren während der Pandemie deutlich abgenommen hat.

Totgeburten und die Müttersterblichkeitsrate stieg fast um ein Drittel an - weltweit gesehen. Vor allem in ärmeren Ländern verschlechterte sich die medizinische Obsorge von werdenden Müttern.

Die Lockdowns, die Beeinträchtigung von Schwangerschaftsuntersuchungen und die Angst, sich in Krankenhäuser zu begeben, verursachten die schlechten Zahlen, so die Meta-Studie, die von der St George’s University of London veröffentlicht wurde. 

Verhinderbare Todesfälle

"Die Covid-19-Pandemie hatte einen starken Einfluss auf das Gesundheitssystem", so Professor Asma Khalil, einer der Co-Autoren der Studie. "Die Beeinträchtigung führte zu verhinderbaren Todesfällen, bei Müttern als auch bei Babys, vor allem in ärmeren Ländern."

Die Schere zwischen armen und reichen Ländern wurde hier noch einmal größer, so das Fazit.

Auch postnatale Depressionen stiegen in sechs Ländern an, wie aus den Zahlen hervorgeht. 

Die Studie hat keine direkten Covid-19-Infektionen von Schwangeren analysiert.

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