Bärlauch: Bereits ein schwerer Verlauf wegen Verwechslung

Bärlauch: Bereits ein schwerer Verlauf wegen Verwechslung
Worauf man beim Sammeln achten sollte und welche Pflanzen dem heimischen Wildkraut ähnlich sehen.

Die Bärlauch-Saison ist in vollem Gange. Seit etwa Mitte März bis Anfang Mai sprießen die nach Knoblauch riechenden Blätter und lassen sich in waldigen Gebieten, etwa im Wienerwald aber auch mitten in der Stadt, wie im Wiener Augarten, sammeln. Die Saison endet, wenn der Bärlauch zu blühen beginnt – in der Küche werden nur junge Blätter vor der Blüte verwendet.

Das Kraut eignet sich für verschiedene Gerichte wie Suppen, Salate und Saucen und wird deshalb gerne gesammelt und verarbeitet. Dabei kann es zu gefährlichen Verwechslungen kommen. Diese sind selten, können aber lebensbedrohlich verlaufen. Laut österreichischer Vergiftungsinformationszentrale kam es heuer schon zu zumindest einer Verwechslung mit schwerem Verlauf. Vor allem in den Monaten April und Mai kommt es in Österreich, aber auch in Deutschland, der Schweiz und Kroatien zu vermehrten Vergiftungsfällen nach dem Sammeln von vermeintlichem Bärlauch.

Kommentare