Wissen und Gesundheit
05.05.2017

Englisch verlief problemlos, war aber "ziemlich schwer"

Laut ersten Rückmeldungen waren die Übungen aber schwieriger als erwartet.

Die ersten Rückmeldungen von Schülern lassen auf eine Englisch-Matura ohne Auffälligkeiten und Probleme schließen: Pannen gab es keine. Allerdings dürfte sie laut Schülervertretern inhaltlich schwerer ausgefallen sein als erwartet.

Deutliche Unterschiede zum Niveau in Schularbeiten

Als „ziemlich schwer“ hätten viele Maturanten die Klausuren in ihren Rückmeldungen beschrieben, hieß es von der Schülerunion auf APA-Anfrage. Gerade Hörübung und Sprachverwendung sowie Grammatik hätten sich „doch deutlich vom Schwierigkeitsgrad unterschieden, den sie normalerweise bei Schularbeiten haben“. Die Schüler mussten außerdem einen Essay zum Thema verpflichtende Erste-Hilfe-Kurse für 14-Jährige und einen Text darüber verfassen, ob an einer Schule wegen wiederholter Vandalenakte Kameras installiert werden sollen. Technische Probleme wie fehlerhafte Aufgabenhefte wurden weder den Schülervertretern noch dem Ministerium gemeldet.

Verspäteter Start in Salzburg wegen Unfall

Auswirkungen auf eine Schule hatte aber die stundenlange Sperre der Straße zwischen St. Johann und Großarl in Salzburg: Nachdem dort um sechs Uhr Früh ein Dieseltransporter verunglückt war, wurde einigen Schülern aus dem Großarltal dadurch der Schulweg abgesperrt. Die Schule hat allerdings laut Bildungsministerium schnell reagiert und Kontakt mit der Polizei aufgenommen und eine Lösung gefunden: Die Schüler fuhren per Taxibus bis zur Sperre, durften die Unfallstelle zu Fuß passieren, und fuhren dann mit einem anderen Taxi zu ihren Schulen. Im Bildungsministerium wird davon ausgegangen, dass es trotz des späteren Starts keine Schummelversuche gegeben hat.