Wissen
26.02.2018

Depression: Wer sich gesund ernährt, hat geringeres Risiko

Eine US-Studie zeigt, welche Nahrungsmittel helfen.

Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind gesund – darüber besteht mittlerweile kein Zweifel. Zahlreiche Studien belegen positive Effekte, etwa zur Senkung von Bluthochdruck, des schlechten LDL–Cholesterins oder des Körpergewichts. Eine aktuelle US-Studie zeigt nun, dass eine gesunde Ernährung auch Einfluss auf das Risiko für eine Depression im Alter haben kann. „Depression ist bei älteren Erwachsenen häufig, vor allem bei Gedächtnisproblemen und erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck“, sagt Studienatuorin Laurel Cherian vom Rush University Medical Center in Chicago.

Laut den Forschern haben Menschen, die sich gesund ernähren, ein um elf Prozent geringeres Risiko an Depression zu erkranken. Je weniger sich die Teilnehmer an Richtlinien hielten, desto eher entwickelten sie mit der Zeit eine Depression. Empfohlen werden neben Obst und Gemüse, auch Vollkornprodukte sowie brauner Reis und fettarme Milchprodukte. Weniger auf dem Teller landen sollten rotes Fleisch, Zucker und Lebensmittel mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren.

Für die Studie wurden knapp 1.000 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 81 Jahren sechseinhalb Jahre lang hinsichtlich psychischer Gesundheit und Ernährung untersucht.