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Alkohol versus Cannabis: Welche Droge ist gefährlicher?

Gesundheitliche und soziale Risiken der beiden Substanzen im Experten-Vergleich.
Eine Person hält eine brennende Zigarette, von der Rauch aufsteigt.

Die Diskussion um eine mögliche Legalisierung von Cannabis hat auch einen alten Diskurs neu aufleben lassen: Welche Droge ist gefährlicher – Alkohol oder Cannabis?

Eine Person bereitet eine Zigarette mit Cannabis und Tabak vor.

THEMENBILD: MARIHUAN
Eine Person hält eine brennende Zigarette, von der Rauch aufsteigt.

BRITAIN CANNABIS LEGALIZATION PROTEST
Vier junge Frauen stoßen mit Sektgläsern an.

Ein Mann liegt betrunken auf einem Tisch mit leeren Flaschen und Gläsern.

Hände halten eine Cannabispflanze inmitten eines Feldes voller Cannabispflanzen.

FILE ISRAEL CANNABIS LEGALIZATION USA
Eine Person hält eine brennende Zigarette zwischen den Fingern.

MESSE, HANF, CANNABIS, RAUCHEN, JOINT, KIFFEN
Ein einzelnes grünes Cannabisblatt auf weißem Hintergrund.

Isolated marijuana leaf on white from amsterdam…
Weicher, grauer Rauch steigt vor einem hellen Hintergrund auf.

To match feature Health-Obesity
Ein Mann mit Partyhut und Konfetti sieht verkatert aus.

Rotwein wird in ein Weinglas gegossen.

Red wine pouring down from a wine bottle against w…
Eine Person hält eine geöffnete Flasche Corona-Bier in der Hand.

Alkoholverbot im Nürnberger Hauptbahnhof
Die Silhouette eines Mannes, der aus einer Flasche trinkt.

Alkoholismus
Cannabis-Pflanzen hängen zum Trocknen in einem gemauerten Raum.

Marihuana, cannabis…
Eine Gruppe junger Leute sitzt in einer Bar und trinkt Cocktails.

Ein Mann rollt eine Zigarette mit Tabak und Marihuana.

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Eine Cannabispflanze mit reifen Blütenständen unter gelbem Licht.

A marijuana flower is seen in an indoor cultivatio
Eine Frau mit grünen Haaren und ein Mann mit einem T-Shirt der Band Shame sitzen zusammen, er hält eine Bierflasche.

To match feature ITALY-DRINKING
Ein Mann untersucht eine Cannabisblüte mit einer kleinen Lampe.

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Ein Mann liegt bewusstlos zwischen leeren Flaschen.

Junger Mann mit kurzen blonden Haaren liegt auf de…
Eine Grafik, die den Konsum von Cannabis und Alkohol vergleicht, insbesondere bei Jugendlichen.

Lässig und "eh total harmlos": So wird das "Pfeiferl" oder "Gerät" (Joint) von Gelegenheits-Konsumenten gerne verniedlicht. Sie geben an, mit der Kifferei Spaß haben, entspannen und abschalten zu wollen. Dazu kommt die Lust an der leicht veränderten Sinneswahrnehmung – egal: Es ist irgendwie lustig. Und womöglich sogar noch harmloser als das legale Achterl oder der gesetzlich konforme Alkopopper. Es ist nur so: Jeder noch so kleine Rausch bleibt trotzdem Berauschung. Wer sich das immer wieder herbeisehnt, verwünscht die Realität – ob das jetzt bewusst oder unbewusst geschieht. Und egal, ob das Rauschmittel Wein, Schnaps oder Cannabis heißt. Jedes davon ist (auch) ein Vehikel für den Fluchtweg aus dem Projekt namens Leben. Es hilft beim Abdriften, um – ein bissl nur – neben sich und dem Alltag zu stehen, nicht hinschauen und sich nicht stellen zu müssen.

Diese "kleine Vernebelung" mag zwar salonfähig sein, weil sie immer schon da war und es keine drogenfreie Gesellschaft gibt. Harmlos ist sie deshalb trotzdem nicht. Weil die Botschaft vermittelt wird, dass es legitim sei, sich von außen etwas reinzuknallen – um sich gut zu fühlen, Glück zu spüren. Und genau das macht die Banalisierung von Rauschmittelkonsum so gefährlich.

Zumal es um junge Menschen geht. Das Einstiegsalter für Rauschmittelkonsum liegt um das 14. Lebensjahr. Es wäre fahrlässig, die Jugend für das "Probieren" zu verdammen oder zu kriminalisieren. Vielmehr geht es darum, sie Selbstkompetenz zu lehren. Die unermüdliche Botschaft, dass es nur eine einzige "Droge" auf dem Weg zum Glück gibt: Sich selbst.

gabriele.kuhn@kurier.at

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