Wie die Post bei den Packerln aus China mitverdient

Wie die Post bei den Packerln aus China mitverdient
Ab 1. Juli fällt 22-Euro-Freigrenze bei Lieferungen aus Drittstaaten. Dabei können für den Empfänger zusätzliche Spesen anfallen

Wer ab kommenden Donnerstag ein Paket aus China erhält, muss dafür mehr bezahlen. So wie auch KURIER-Leserin Stefanie P., die als Schmuck-Designerin regelmäßig kleine Sendungen bei Alibaba bestellt. Ab 1. Juli muss für alle Sendungen aus Drittstaaten ab dem ersten Euro eine Einfuhrumsatzsteuer entrichtet werden. Die bisher gültige Freigrenze für Pakete mit einem Warenwert von unter 22 Euro fällt weg.

Damit soll mehr Steuergerechtigkeit zwischen globalen Versandhandelsriesen sowie kleineren Händlern in der Europäischen Union und in Österreich erzielt werden. Zollabgaben werden wie bisher ab einem Warenwert von 150 Euro fällig.

Versender aus Drittstaaten können die Steuer über ein elektronisches System (IOSS – Import One Stop Shop) ihren Kunden in Österreich direkt bei der Bestellung verrechnen, dann sind keine weiteren Schritte bei der Einfuhr in Österreich notwendig. Tun sie dies jedoch nicht, kommt die österreichische Post ins Spiel.

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