Swarovski-Hauptsitz in Wattens, Tirol.

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
09/30/2021

Swarovski-Chef Buchbauer und Finanzchef ziehen sich zurück

Anfang 2022 soll eine externe die Führung des Kristallkonzerns übernehmen.

Beim Kristallkonzern Swarovski mit Sitz in Wattens wird es eine Änderung in der Unternehmensführung geben: CEO Robert Buchbauer und Finanzchef Mathias Margreiter (CFO) ziehen sich laut Medienberichten zurück. Ihnen sollen mit Anfang des Jahres 2022 externe Manager - also keine Familienmitglieder - nachfolgen, hieß es. Ein Konzernsprecher sagte, dass es um die "Professionalisierung der Strukturen" und die Öffnung des Unternehmens gehe.

Buchbauer und Margreiter werden dem Konzern aber nicht den Rücken kehren, sondern sie sollen laut Online-"Standard" weiterhin Mitglieder des Verwaltungsrats bleiben, hieß es. Wer ihre Jobs als CEO und CFO übernehmen wird, war noch unklar.

Swarovski war zuletzt immer wieder aufgrund von Konflikten innerhalb der Familie in die Schlagzeilen geraten. Kern des Streitpunkts war die Neuausrichtung des Konzerns, der seit Beginn der Corona-Pandemie über 1.000 Mitarbeiter am Standort Wattens abgebaut hatte. Mittelfristig sollen am Hauptsitz in Wattens 3.000 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Hauseigene Fluglinie soll verkauft werden

Der Kristallkonzern Swarovski mit Sitz in Wattens in Tirol will sich von seiner hauseigenen Fluglinie Tyrolean Jet Services (TJS) trennen. "Aktuell stehen Überlegungen im Raum, wonach TJS in einem Share-Deal an externe Partner und Investoren verkauft werden könnte", hieß es vom Unternehmen zur "Tiroler Tageszeitung" (Donnerstags-Ausgabe). "Vertiefende Gespräche mit potenziellen Interessenten" würden bereits laufen.

Begründet wurde der Schritt damit, dass es in Zukunft "den Bedarf an einem Business-Aviation-Unternehmen für Swarovski nicht mehr geben" werde. Derzeit seien noch 30 Mitarbeiter - nach einer Halbierung des Mitarbeiterstandes im Frühjahr - beschäftigt. Swarovski bemühe sich darum, dass diese Mitarbeiter bei einem Verkauf "eine Alternative am Standort Innsbruck" erhalten würden, versicherte der Konzern.

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