Seit Ukraine-Krieg ist Zahl der Waffenführerscheine gestiegen

Seit Ukraine-Krieg ist Zahl der Waffenführerscheine gestiegen
"Im März und im April 2022 hatte ich mehr als doppelt so viele Kunden wie in den Monaten zuvor“, sagt Markus Schwaiger, Inhaber der Waffenhandelsfirma Euroguns.

Der Waffenführerschein ist seit dem Krieg in der Ukraine gefragter denn je. Dieser bescheinigt dem Inhaber eine theoretische und praktische Grundausbildung, die für das Beantragen einer Waffenbesitzkarte (Erwerb und Besitz einer Waffe) oder eines Waffenpasses (Erwerb, Besitz und Führen einer Waffe) bei der Polizei benötigt wird. Gesamtkosten: rund 400 Euro.

„Seit dem Ukraine-Krieg steigt die Zahl jener Leute deutlich, die zu uns kommen, weil sie sich erstmals eine Waffe zulegen wollen. Im März und im April 2022 hatte ich mehr als doppelt so viele Kunden für den Waffenführerschein wie in den Monaten zuvor“, sagt Markus Schwaiger, Berufsdetektiv und Inhaber der Waffenhandelsfirma Euroguns mit Sitz in Wien-Penzing. „Es ist eine alte Tradition, dass die Leute sich bewaffnen, wenn sie unsicher und überfordert sind.“

Rund 80 Prozent der Kunden, die sich von Schwaiger zwecks Selbstverteidigung schulen lassen, kaufen in weiterer Folge eine Pistole der österreichischen Traditionsmarke Glock (ab rund 700 Euro).

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