© Rosenbauer International AG/Christian Stummer

Wirtschaft
05/13/2019

Rosenbauer erzielte im 1. Quartal mehr Umsatz, aber weniger Gewinn

Betriebsergebnis (EBIT) nahezu verdoppelt. Vorstand optimistisch fürs Gesamtjahr.

Der börsenotierte Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im ersten Quartal 2019 höhere Umsätze, aber weniger Gewinn als im Vorjahresquartal erzielt. Die Auftragsbücher sind indes gut gefüllt, wie das Unternehmens am Montag in der Früh mitteilte. Für das Gesamtahr ist der Vorstand optimistisch.

Unterm Strich erwirtschaftete der Konzern im ersten Quartal 0,6 Mio. Euro, nach 0,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel wegen eines negativen Finanzergebnisses mit 0,7 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahr (0,9 Mio. Euro). Dank einer gestiegenen Produktionsleistung und der damit verbundenen besseren Fixkostendeckung sei jedoch das operative Ergebnis (EBIT) von 1,1 auf 2,1 Mio. Euro nahezu verdoppelt worden, gab Rosenbauer bekannt.

Der Umsatz stieg im ersten Jahresviertel von 162,4 Mio. auf 175,8 Mio. Euro an. Höhere Auslieferungsvolumina konnten in Europa, Nordamerika und im Segment Stationärer Brandschutz erzielt werden, während die Lieferungen nach Asien sowie in den Mittleren und Nahen Osten rückläufig ausfielen.

Die Auftragseingänge zogen von 236,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 338,1 Mio. Euro an, und auch der Auftragsbestand lag mit rund 1,2 Mrd. Euro klar über Vorjahresniveau (Q1/18: 934 Mio. Euro). Die Feuerwehrbranche sei ein "typischer Nachläufer" und habe trotz der sich eintrübenden globalen Konjunkturaussichten ein unverändert robuste Nachfrage verzeichnet, heißt es in der Aussendung. Zudem sollten die vollen Auftragsbücher das Unternehmen auch in dem derzeitigen konjunkturellen Umfeld widerstandsfähig machen. Dementsprechend sei der Vorstand auch im Hinblick auf die weitere Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2019 optimistisch.