Reiseaktien: Lust auf Urlaub, Frust an der Börse

Reiseaktien: Lust auf Urlaub, Frust an der Börse
Der Reisehunger könnte nach der Pandemie nicht größer sein. Börsenotierte Reiseanbieter, Airlines und Co. schwächeln aber dennoch.

Das Reisen liegt im Trend. Das war schon vor der Corona-Pandemie so und nach zwei Jahren Covid hat sich viel Urlaubs-Hunger angestaut. Nicht nur in Österreich natürlich, sondern international. Reiseanbieter und Hotelbetreiber bejubeln bereits einen grandiosen Reise-Sommer mit kaum Corona-Beschränkungen.

An den Börse-Performances von Airlines, Hotel- und Kreuzfahrt-Anbietern sowie Buchungsplattformen ist diese Entwicklung aber noch nicht zu spüren. Sie haben seit Jahresbeginn zum Teil stark geschwächelt. Einige Beispiele: Die Lufthansa hat etwa knapp fünf Prozent verloren. Bei TUI sind es minus 37 Prozent, bei Airbnb minus 42 Prozent. Kein Wunder: Die Unsicherheiten sind groß. Ukraine-Krieg. Die Angst vor weiteren Pandemie-Wellen. Hohe Treibstoff- und Energiekosten. Hohe Inflation und Angst vor einer Rezession.

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