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Wirtschaft
02/20/2020

Nah&Frisch: Weniger Standorte, stagnierender Umsatz

Standorte haben sich seit 2016 von 497 auf 460 verringert. Unter Einrechnung der Inflation stagnierte der Umsatz der Nahversorger.

Der EinzelhÀndler Nah&Frisch konnte 2019 den Umsatz mit 460 Standorten um knapp 1,5 Prozent auf 290 Millionen Euro steigern, unter Einbeziehung der Inflation stagnierte das GeschÀft allerdings.

Der Umsatz 2016 betrug mit 497 Standorten noch 300 Millionen Euro, seitdem verringerte sich jedoch die Anzahl der Standorte um sieben Prozent und der Umsatz um drei Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Vier GroßhĂ€ndler

Die GesamtverkaufsflÀche der unter der Dachmarke Nah&Frisch zusammengeschlossenen lÀndlichen Nahversorger betrÀgt rund 90.000 Quadratmeter, die durchschnittliche VerkaufsflÀche 200 Quadratmeter.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belĂ€uft sich per Jahresende auf 1.900. Einkauf und Logistik besorgen fĂŒr die Kaufleute die vier GroßhĂ€ndler Kastner, Wedl, Julius Kiennast und Unimarkt-Gruppe. Im vergangenen Jahr wurden dem EinzelhĂ€ndler zufolge 18 GeschĂ€fte neu eröffnet, 23 an neue Kaufleute ĂŒbergeben.

Nah&Frisch wurde 1983 als Dachmarke fĂŒr A&0, IFA und ff eingefĂŒhrt. Als Gesellschafter der ZEV Nah&Frisch Marketingservice fungieren die GroßhĂ€ndler Kastner, Kiennast, Pfeiffer und Wedl.

Zuletzt wurde die Zahl der selbststĂ€ndigen Einzelhandelskaufleute, die in ganz Österreich betreut werden, noch mit 425 angegeben. Die Zahl der GeschĂ€fte wurde mit 479 beziffert, die GesamtverkaufsflĂ€che mit 92.000 Quadratmetern. Der Umsatz pro GeschĂ€ft betrĂ€gt rund 620.000 Euro.

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