Borealis in Linz.

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Linz 2020
03/18/2016

Borealis investiert 80 Mio. Euro in Linz

Bis 2020 steht eine weitere Modernisierung der Anlagen auf dem Plan.

Der Kunststoff-, Chemie- und DĂŒngemittelhersteller Borealis, der zu 36 Prozent dem Mineralölkonzern OMV gehört, setzt sein millionenschweres Investitionsprogramm am Standort Linz fort. Bis 2020 werden 80 Mio. Euro fĂŒr die Modernisierung der Anlagen aufgewendet, wie das Unternehmen heute, Freitag, mitteilte. Zwischen 2010 und 2014 wurden bereits 145 Mio. Euro investiert.

Mit dem Mitteleinsatz will der Konzern seine Anlagen effizienter machen und deren Umweltfreundlichkeit erhöhen. Der Standort Linz sei "ein elementarer Bestandteil der globalen Wachstumsstrategie im PflanzennÀhrstoffbereich", so Borealis-Vorstandschef Mark Garrett.

Chemiepark

Im Zuge des aktuellen "Linz 2020"-Programms fließt das Geld vor allem in die Infrastruktur im Chemiepark, wo etwa die Schieneninfrastruktur erneuert wird. Investiert wird aber auch in das KĂŒhlwassersystem und die Verrohrung. Weiters renoviert Borealis die LagerstĂ€tten, wodurch etwa die Staubemissionen verringert und der Energieverbrauch gesenkt werden sollen.

In der oberösterreichischen Landeshauptstadt betreibt Borealis die grĂ¶ĂŸte DĂŒngemittel-Produktionsanlage in Europa und auch das Zentrum der Melaminproduktion. Die beiden Anlagen im Chemiepark Linz produzieren jĂ€hrlich rund 50.000 Tonnen Melamin. Zu den wichtigsten dort produzierten Chemikalien gehören etwa Ammoniak, SalpetersĂ€ure, Harnstoff (Urea), PflanzennĂ€hrstoffe aus Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Kalkammonsalpeter.

OMV

Borealis gehört zu 64 Prozent dem OMV-GroßaktionĂ€r International Petroleum Investment Company (IPIC) mit Sitz in Abu Dhabi. Im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr 2015 steigerte der Chemiekonzern seinen Nettogewinn gegenĂŒber dem Jahr davor von 571 auf 988 Mio. Euro. Der Umsatz ging von 8,3 auf 7,7 Mrd. Euro zurĂŒck.

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