© EPA

Zinsmanipulationen
02/22/2013

Libor-Skandal: EU peilt Gruppenvergleich an

EU-Behörde geht von Kartellen aus.

Die EU-Kommission strebt im Skandal um Zinsmanipulationen einen Gesamtvergleich mit allen betroffenen Banken an.

Im Gegensatz zum Ansatz der britischen und US-amerikanischen Behörden wolle er keine Einzellösungen mit den Instituten, sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia am Freitag in Paris.

Die Kommission gehe davon aus, dass Kartelle von Bankhändlern hinter den Manipulationen der Referenzzinssätze wie Libor oder Euribor stünden.

Im Rahmen des Libor-Skandals wurden bereits die britischen Banken Barclays und RBS zu hohen Geldstrafen verdonnert. Sie hatten zusammen mit Händlern anderer Geldhäuser viele Jahre den Libor-Satz, auf dessen Grundlange unzählige Finanzgeschäfte beruhen und abgewickelt werden, verfälscht, um selbst Handelsgewinne einzustreichen. In den Skandal ist auch die Deutsche Bank verwickelt.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.