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07.11.2017

Leistungsschau der Kunststoffbranche

Der INNOVATION DAY Kunststoff am 8. November 2017 gibt aktuelle Einblicke in die Innovationen und Produktentwicklungen aus den unterschiedlichen Bereichen der heimischen Kunststoffindustrie.

Aus unserem Alltag ist der Werkstoff Kunststoff schon lange nicht mehr wegzudenken. Seine Vorteile und hervorragenden Eigenschaften werden bei Verpackungen, beim Automobil- oder Flugzeugbau, in der Medizintechnik, im Bausektor, bei Sportgeräten, in der Elektronikbranche und in vielen weiteren Anwendungsfeldern genutzt. Durch ständige Forschung und Weiterentwicklung wurde aus dem noch recht jungen Werkstoff mittlerweile ein wahrer Alleskönner.

Moderne Herstellungsverfahren und Verarbeitungsstandards machen aus Kunststoff ein Material, das für nachhaltiges Wirtschaften steht.

Am INNOVATION DAY 2017 präsentieren österreichische Unternehmen aus der Kunststoffbranche ihre innovativen Projekte und stellen aktuelle Lösungen und bahnbrechende Strategien aus der Forschung vor. Lärmreduzierende Schienenzwischenlagen, innovative Rohrsysteme, Mehrwegverpackungen für die Industrie und Platten für extraterrestrische Gewächshäuser sind nur einige der Innovationen, die vorgestellt werden.

In den Vorträgen werden aber auch der Umgang mit Innovation, die Herausforderungen für die Kunststoffbranche und Lösungsansätze thematisiert.

Helmut Schwarzl, Obmann der kunststoffverarbeitenden Industrie, über den INNOVATION DAY 2017.

Die Kunststoffbranche ist ein fixer und treibender Bestandteil der heimischen Wirtschaft. Für die Herausforderungen der Zukunft ist man bestens gerüstet und setzt auf Innovationen, Forschung und Weiterentwicklung.

KURIER: Herr Schwarzl, worin besteht die Intention für den INNOVATION DAY 2017?

Helmut Schwarzl: Anfang der 50er-Jahre – also zu Beginn des eigentlichen Kunststoffzeitalters – lag der Jahresverbrauch an verarbeiteten Kunststoffen in Österreich bei nur 0,3 Kilo pro Kopf. Heute beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch etwa 150 Kilogramm. Der steile Anstieg des Kunststoffverbrauchs zeigt deutlich, welche Innovationskraft in diesem Material steckt. Es hat sich damit im letzten halben Jahrhundert in vielen Lebensbereichen als die beste Materialalternative herausgestellt. In diese Innovationskraft und Lösungskompetenz der Kunststoffindustrie wollen wir mit dem Innovation Day Kunststoff Einblicke gewähren. Wir haben uns bemüht, mit der Auswahl der Vortragenden ein möglichst breites Spektrum der verschiedenen Zweige der Kunststoffbranche abzudecken.

Wie geht es der österreichischen Kunststoffindustrie?

Die Branche erwirtschaftet alleine im Bereich Kunststofferzeugung und -verarbeitung einen Umsatz von 7,3 Mrd. EUR und gibt 29.900 Mitarbeitern Beschäftigung. Die Beschäftigtenzahl ist in den letzten zehn Jahren um elf Prozent gestiegen, was in Industriebranchen durchaus ungewöhnlich ist. Die Bruttowertschöpfung liegt bei 2,7 Mrd. EUR. Das ist mehr als die der gesamten Landwirtschaft. Kunststoff-Additiv-Erzeugung und Kunststoff-Maschinenbau sind hier noch gar nicht mitgerechnet.

" Kunststoffe und Umwelt" ist IMMER ein großes Thema – was wird von Industrieseite getan?

Da Kunststoffe leicht und auch meist kostengünstig sind, ist der Konsument gerne dazu verleitet, sie nicht ordnungsgemäß zu entsorgen. Durch Wind und Regen gelangt der achtlos weggeworfene Kunststoff dann in Bäche und Flüsse und schließlich ins Meer. Eine Studie zeigte, dass jährlich bis zu 40 Tonnen Kunststoff in der Donau Österreichs Grenze passieren. Etwa zehn Prozent davon sind Kunststoffverluste aus der Herstellung und Verarbeitung. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf. Die österreichische Kunststoffbranche will hier mit gutem Beispiel vorangehen und den Kunststoffeintrag in die Umwelt so gering wie möglich halten. Darum wurde auf Initiative des Fachverbandes und des BMLFUW (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) der Pakt "Zero Pellet Loss" gegründet. Die Mitgliedsunternehmen der Initiative konnten bereits im ersten Jahr eine Mengenreduktion in einer Größenordnung von über 90 Prozent der früheren "Verlustmengen" erreichen. Dieses Ergebnis zeigt eindrucksvoll, dass rasche und zielgerichtete freiwillige Maßnahmen einer verantwortungsvollen Branche mehr bewirken können als neue Rechtsvorschriften.

Was sind die kommenden Herausforderungen für die Kunststoffindustrie?

Die EU arbeitet aktuell an einer eigenen Kunststoffstrategie, mit der sie durch verschiedene Maßnahmen Kunststoffprodukte auf die Kreislaufwirtschaft ausrichten will. In Österreich erstellt das Umweltbundesamt im Auftrag des BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) eine Roadmap "Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" mit der Vision, bis 2050 die Rohstoffbasis für Kunststoff auf biobasiert umzustellen. Die österreichische Kunststoffindustrie wird sich diesen Herausforderungen natürlich stellen. Auch wenn es schwierig werden könnte, so sind wir zuversichtlich, dank unserer Innovationskraft die neuen Vorgaben erfüllen zu können.

Mit der Bündelung der verschiedensten Interessen der Branche haben Sie keine ganz leichte Aufgabe zu bewältigen. Was erwarten Sie sich in diesem Sinne vom INNOVATION DAY?

Österreichs Kunststoffbranche ist ein heterogener Sektor. Von den Erzeugern des Rohstoffes Kunststoff, über die Halbzeug- und Fertigteilproduzenten bis zu den Verpackungsspezialisten hat jeder seine eigenen Anliegen und Ansprüche.

Die Idee des "Innovation Day Kunststoff" war es, den größten, gemeinsamen Nenner der Branche zu suchen. Und dieser findet sich beim Thema "Innovation" in vielfältiger Weise.

Weitere Informationen zur Kunststoffbranche finden Sie unter kunststoffe.fcio.at.

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POLOPLAST GmbH

Konkretisierung der Innovation Pipeline: POLOPLAST ist Spezialist für die Entwicklung und Produktion von Kunststoffrohrsystemen und Compounds. In der rund 60-jährigen Unternehmensgeschichte konnte sich POLOPLAST nicht nur zu einem führenden europäischen Kunststoffverarbeiter entwickeln, sondern auch bedeutende Innovationsschritte für Rohrsysteme im Hoch- und Tiefbau setzen. Der Fokus auf Mitarbeiter, Partnerschaften und Innovation bildet die Basis für den nachhaltigen Erfolg. Für Poloplast-Geschäftsführer Jürgen Miethlinger liegen aktuelle Forschungs- und Entwicklungsthemen beispielsweise in folgenden Bereichen: Smarte Produktion (Industrie 4.0), Coextrusion, Rohrverbindungstechnik und Compound. Dabei arbeitet POLOPLAST eng mit Forschungsinstitutionen zusammen wie zum Beispiel der Johannes Kepler Universität Linz.

Zell Metall Engineering Plastics

Kaleidoskop der Möglichkeiten: Aus den großformatigen ZELLAMID® 1500 X Platten werden extraterrestrische Gewächshäuser hergestellt und im Weltall getestet.

Nur, wenn erste Modelle eines Satelliten erfolgreich getestet wurden, fällt der Startschuss für den Bau des eigentlichen Flugmodells. Für den Satelliten Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der zwei Gewächshäuser im All unter Mond- und Marsbedingungen betreiben wird, ist es nun soweit. Der Satellit Eu:CROPIS soll während seiner Mission – Beginn Frühjahr 2018 – in 600 Kilometern Höhe rotieren und dabei in seinem Inneren für sechs Monate die Schwerkraft von Mond und anschließend sechs Monate lang Mars-Gravitation erzeugen. Dabei sollen Tomatensamen unter den überwachenden Augen von 16 Kameras keimen und kleine Weltraum-Tomaten entwickeln.

Greiner T&I GmbH

Das Innovations-Paradoxon: Effizient und innovativ zugleich: Effizienz und Innovation in Unternehmen sind entscheidende Erfolgsfaktoren. Die Organisation steht vor der Herausforderung, einerseits ausreichend in der Exploitation (Ausschöpfung/Effizienz) tätig zu sein, um die gegenwärtige Lebensfähigkeit aufrechtzuerhalten, aber gleichzeitig genug Energie auf die Exploration (Erkundung/Innovation) aufzuwenden, um die zukünftige Lebensfähigkeit zu sichern. Kodak, Nokia und BlackBerry sind prominente Beispiele für Unternehmen, die sich zu sehr auf Prozess- und Kostenoptimierung und zu wenig auf die Entwicklung innovativer Produkte konzentriert haben. Die Ausrichtung aller Unternehmensprozesse an Innovationen und zukünftigen Kundenbedürfnissen kann jedoch zu Ineffizienzen führen, unkalkulierbare Risiken beinhalten und die Profitabilität gefährden.

Borealis Polyolefine GmbH

Innovation for Sustainability: Als führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe forscht Borealis laufend, um Mehrwert durch Innovation zu schaffen. Borealis schafft Chancen und nutzt sie durch intelligente Lösungen. Leitgedanke für die Entwicklung von nachhaltigen Produktneuheiten bei Borealis ist das Triple Bottom Line-Konzept, das Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und das Unternehmen berücksichtigt. Jochen Berrens, Director Public Affairs bei Borealis, zeigt auf, wie dadurch Innovationen geschaffen werden, die Mehrwert bieten: Von Produkten aus recyceltem Kunststoff und einfach recycelbarem Verpackungsmaterial über leichtgewichtige und damit spritsparende Fahrzeugkomponenten bis zu hochwertigen Kabeln, die den Transport von erneuerbaren Energien revolutionieren.

Semperit Group

Schienen auf leisen Sohlen:Verkehrslärm gilt nach der Luftverschmutzung als Umweltproblem mit den zweitstärksten Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine Ursache für Bahnlärm sind dabei die Schienen. In Zusammenarbeit mit einem Bahnkunden ist es einem Entwicklungsteam der Semperit Gruppe gelungen, ein Elastomerbauteil (Schienenzwischenlage) so weiterzuentwickeln, dass sich der durch Schienenvibrationen entstehende Lärm vorbeifahrender Züge substantiell reduzieren lässt. Um die ideale Schienenzwischenlage zu entwickeln, wurden auf einer speziellen Teststrecke eine Vielzahl an Lärmpegel-Messungen mit unterschiedlichsten Prototypen durchgeführt. Das Ergebnis war so überzeugend, dass der Pilotkunde seit März 2017 sämtliche neuen und erneuerten Strecken mit der innovativen Schienenzwischenlage von Semperit ausstattet.

Fries Kunststofftechnik GmbH

Mit Nischenprodukten zum Exportmeister: Mehrweg-Verpackung für die Industrie – mit dem neuen Werkstückträgersystem tech-rack variogrid stellt die FRIES ein weiteres Highlight vor. tech-rack variogrid verfolgt die Aufgabe, ein durchgehendes Trägersystem für die gesamte Fertigungskette bereitzustellen. Die Bauteile werden in der Mehrweg-Transportverpackung durch den gesamten Fertigungsprozess begleitet. Sie sind des weiteren auch in bereits weit verbreitete Systeme wie z. B. KLT-Boxen, welche in der Automotive Industrie eingesetzt werden, integrierbar. Bis dato werden unterschiedliche Systeme für den Transport, die Reinigung und die Lagerung eingesetzt. Dadurch ist mehrfaches Umschichten‎ der Bauteile nötig, die dann auch noch mit Einweg-Verpackungen vor Beschädigungen geschützt werden müssen, was erheblichen Abfall, verursacht.

Sunpor Kunststoff GmbH

Simplify Innovation: Wie aufwendig müssen Innovationsprozesse sein? Wie komme ich zu innovativen Produkten? Und welche Rolle spielt dabei die eigene Unternehmenskultur? All diese Fragen beschäftigen uns täglich im Bereich des Innovationsmanagements. Christian Buchinger, Bereichsleiter Business Development und Innovation der Firma Sunpor Kunststoffe stellt einige Ansätze unter dem Titel "Simplify Innovation" dafür vor. Sunpor Kunststoff GmbH zählt zu den führenden europäischen Herstellern von EPS-Kunststoffen. Über Gebäudedämmung bzw. thermische Gebäudesanierung ermöglichen die innovativen Dämmmaterialien des Unternehmens klima- und ressourcenschonendes Bauen und Wohnen auf breiter Front und das zu wirtschaftlichen Kosten. Verpackungsindustrie und Hersteller von Sporthelmen bilden weitere Hauptabnehmer

Damit die Kunststoffindustrie ihre Vorreiterrolle weiter ausbauen und ihre Exporttätigkeit weiter forcieren kann, braucht sie qualifizierte und bestens ausgebildete Mitarbeiter. Diese bekommt sie einerseits durch die HTLs, die Kunststofftechnik als eigenen Zweig anbieten, andererseits durch bestens ausgebildete Lehrlinge. Nur so können der Industriestandort Österreich und die Kunststoffbranche zukünftig ihr volles Potenzial ausschöpfen.

Ausbildung mit Zukunft

Denn Innovationen können nur mit Fachkräften entwickelt und umgesetzt werden, die eine entsprechende, qualitativ hochwertige Ausbildung absolviert haben. Und die Lehre hat einiges zu bieten. Das Aufgabengebiet ist spannend, die Aufstiegsmöglichkeiten sind sehr gut und es gibt genug Ausbildungsplätze in den heimischen Unternehmen. So waren mit Ende 2016 österreichweit 193 Lehrlinge in der Ausbildung Kunststoffformgebung und 409 in Kunststofftechnik.

Junge Menschen, die sich für die Fertigung von Maschinen und Fahrzeugen interessieren, oder sich für die Umsetzung von Design für coole Möbel begeistern, sind in der Kunststoffbranche genau richtig. Der Job bedeutet, Produkte aus dem modernen Werkstoff Kunststoff zu entwickeln, die immer leistungsstärker und vielseitiger werden. Das Aufgabengebiet reicht hier von der Planung über die Materialauswahl und Produktion bis hin zur Qualitätsprüfung neuer Erzeugnisse. Wer in der kunststoffverarbeitenden Industrie arbeitet, trägt die Verantwortung über den gesamten Fertigungsprozess.

In den Händen der Kunststoffformgeber und Kunststofftechniker entstehen Produkte aller Art. Die beiden Lehrberufe sind zwar weitgehend gleich aufgebaut, der Lehrberuf Kunststofftechniker dauert aber ein Jahr länger (vier Jahre) und bietet eine umfassendere und vertiefte Ausbildung.

Kunststoffformgebung

Lehrzeit: drei Jahre

Kunststoffformgeberinnen und Kunststoffformgeber stellen Kunststoffartikel und Kunststoffhalbfabrikate her. Zu ihren Erzeugnissen zählen z. B. Haushalts- und Küchengeräte, Möbel, Spielzeug, Bestandteile von Geräten und Maschinen, Dosen, Deckel, Gehäuse sowie Rohre, Folien und Kunststoffteile für diverse Bauzwecke. Sie bereiten die Rohstoffe und Halbfertigprodukte für die Fertigung vor, bedienen die Maschinen und Produktionsanlagen, überwachen den Fertigungsablauf, kontrollieren die fertigen Produkte und beheben nötigenfalls Produktionsfehler. Vor der eigentlichen Fertigung muss zunächst die Kunststoff-Formmasse zubereitet werden. Dieser Arbeitsvorgang ist meist vollautomatisiert. Die Aufgabe der Kunststoffformgeber ist hier die Umrüstung, Einstellung und Überwachung der Knet- und Walzmaschinen, in denen die Kunststoff-Grundmasse mit Weichmachern, Stabilisatoren, Farbstoffen und Füllstoffen vermengt und in eine produktionsgerechte Form gebracht wird. Besonders wichtig ist hierbei die genaue Überprüfung von Festigkeit, Druck und Härte der Masse mit Mess- und Prüfgeräten.

Neben der eigentlichen Fertigung von Kunststoffprodukten haben die Kunststoffformgeber auch noch zahlreiche wichtige Aufgaben in der Wartung und Instandhaltung der verwendeten Maschinen und Geräte.

Sie sorgen für die Wartung und Instandhaltung der Pneumatik- und Hydrauliksysteme, der Heiz- und Kühlsysteme sowie der Formen und Werkzeuge.

Kunststofftechnik

Lehrzeit: vier Jahre

Der vierjährige Lehrberuf Kunststofftechniker wurde zusätzlich zum Lehrberuf des Kunststoffformgebers eingeführt, da die zahlreichen kleineren und mittleren Kunststoffverarbeitungsbetriebe Fachkräfte mit einer Qualifikation benötigen, die zwischen der Facharbeiter-Ausbildung durch eine Lehre einerseits und der Ingenieurs-Ausbildung in Schulen und Hochschulen andererseits liegt.

Die Ausbildung vermittelt im dritten und vierten Lehrjahr eine umfassendere und vertiefte Ausbildung und hat das Ziel, Fachkräfte heran zu bilden, die später im Betrieb als Führungskraft mit hoher Selbstständigkeit und Verantwortung im technischen und organisatorischen Bereich einsetzbar sind.

Kunststofftechnikerinnen und Kunststofftechniker sind für den gesamten Fertigungsablauf in der Kunststoffwaren-Produktion zuständig und planen die Produktionsabläufe. Sie sorgen für die Vorbereitung der Rohmaterialien und steuern und überwachen die Maschinen, in denen die Bestandteile und Zutaten der benötigten Kunststoffmasse vermischt und vorgeformt werden.

In der Fertigung der Produkte sind die Kunststofftechnikerfür die Vorbereitung und die genaue Einstellung der Maschinen und Anlagen sowie für den geordneten Produktionsablauf verantwortlich. Sie kontrollieren und überwachen den Fertigungsablauf, überprüfen regelmäßig die Qualität der Produkte und greifen notfalls korrigierend ein.

Eine wichtige Aufgabe haben sie im Qualitätsmanagement bei der Überprüfung der Fertigteile auf vorgegebene Anforderungen und Normen und im Umweltschutz, z. B. bei der Rückführung von Reststoffen und Kunststoffabfällen in den Produktionsprozess. Sie stellen Kunststoffartikel, Halbfabrikate und Bauteile her.

Die Palette der Produkte reicht dabei z. B. von Rohren, Folien, Schläuchen und diversen Kunststoffverpackungen über Kunststoffteile für Bauzwecke, Geräte- und Maschinenteile wie z. B. Gehäuse, Zahnräder, Scheiben oder Einrichtungsgegenstände (wie z. B. Sanitärartikel) bis hin zu Bauteilen für Fahrzeuge und Flugzeuge.

Kunststofftechniker arbeiten in Werkstätten und Werkhallen von Betrieben der Kunststoffverarbeitung im Team mit Berufskollegen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften. Sie sind aber auch mit dem Kostenmanagement und der Fertigungslogistik vertraut und wirken daher an der Planung der Produktionsabläufe mit.