Sponsored Content
19.06.2018

Forderungsbetreibung: Schluss mit lustig

© Bild: Elke Mayer

Eine Steuerberaterin macht Nägel mit Köpfen und lässt ihre Kunden vom KSV1870 mahnen. Geschäftsführer Walter Koch fragt nach den Hintergründen.

Den KSV1870 und Karin Reisinger von Dr. Reisinger & MMag. Kornprat Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung verbindet eine langjährige Geschäftsbeziehung. Immer dann, wenn die Zahlungen ihrer Kunden ins Stocken geraten, greift sie zum Handy und ruft den Inkassoexperten Walter Koch an.

Walter Koch und Karin Reisinger im Interview

Walter Koch: Du berätst Betriebe aller Branchen und Größen – von Industriekonzernen, Handelsbetrieben, Immobilienfirmen, Ärzten und Anwälten bis hin zu Freiberuflern wie Schauspieler, Maler und Autoren. Gibt es Branchen, in denen besser oder schlechter gezahlt wird?

Karin Reisinger: Abgesehen von Unternehmen, die in wirtschaftliche Schieflage geraten, sind es immer wieder die gleichen Klienten, die ihre Rechnungen nicht bezahlen. Unterschiede nach Branchen kann ich nicht feststellen, eher machen sich die Zuständigen ein Spiel daraus oder nutzen ihre Marktmacht. Immer wieder kommt es auch vor, dass gerade sehr liquide Unternehmen ihre Rechnungen nicht bezahlen. Es ist natürlich ärgerlich und zeitaufwändig, wenn wir uns nicht nur mit jenen Kunden befassen müssen, die gerade nicht zahlen können, sondern auch noch mit jenen, die gerade nicht wollen.

Wie sieht euer Mahnprozess aus?

Wir mahnen im 2-Wochen-Rhythmus und ich denke, dass das zeitlich gut passt. Man befindet sich natürlich in einem Spannungsfeld. Einerseits ist es meine Pflicht, Zahlungen zu urgieren, schließlich haben wir eine Leistung erbracht. Gleichzeitig gilt es, eine gute Beziehung und Gesprächskultur mit dem Kunden aufrecht zu erhalten. Dennoch müssen Zahlungsschwierigkeiten angesprochen werden und das mache ich auch selber.

Was geht im Kopf der säumigen Kunden deiner Meinung nach vor?

In beobachte schon, dass teilweise gezielt überlegt wird, wann Unternehmen wen bezahlen. Die Gebietskrankenkasse etwa, die immer wieder Insolvenzanträge stellt, würde in der Regel rasch bezahlt, gefolgt vom Finanzamt und Warenlieferanten. Bei den Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern versuchen jedoch manche, die Sache in die Länge zu ziehen, um an einen günstigen Lieferantenkredit zu kommen. Denn unsere Branche darf keine Verzugszinsen verrechnen, das wäre standeswidrig.

Wie gehst du damit um, wenn du immer wieder ans Ende gereiht wirst?

Die Ankündigung, die Lohnverrechnung einzustellen, ist oft das letzte Druckmittel. Ein Schritt, der Unternehmen durchaus schmerzen würde – aber auch eine Eskalation. Schon eine Mahnung wird von manchen aufgrund der engen, persönlichen Beziehung als Affront betrachtet. Dann kommt es auf die Kommunikation an.

Immer wieder erkläre ich, dass wir in Vorleistung gehen, auch unsere Kosten decken müssen und wie alle anderen doppelte Gehälter zahlen.

Warum lässt du dich nun vom KSV1870 unterstützen?

Die Forderungsbetreibung selber zu machen ist eine mühsame Kleinarbeit, die viel Energie verbraucht und die Beziehung zu unseren Klienten belastet. Ich habe mich daher dazu entschlossen, den KSV1870 mit der Forderungsbetreibung zu beauftragen. Und der Erfolg spricht für sich. Die Mehrheit der Schuldner bezahlt gleich nach der ersten KSV1870 Mahnung. Sie erkennen einerseits, dass wir es ernst meinen, und möchten andererseits auch nicht, dass ihre Bonität leidet.

Vielen Dank für das Gespräch!

Jetzt KSV1870 Guide herunterladen: 10 Todsünden im Umgang mit Rechnungen