Notwendig und schwierig: Was beim Fit & Proper-Test abgefragt wird

Notwendig und schwierig: Was beim Fit & Proper-Test abgefragt wird
Magenta-Chef Andreas Bierwirth wechselt ab 1. Oktober zur Erste Group. Für die Position als Chief Retail Officer im Vorstand muss der Quereinsteiger jedoch erst beweisen, ob er auch „Fit & Proper“ ist.

Wie die relevanten Kriterien geprüft werden, wann eine mündliche Prüfung erforderlich ist – und wie man sich am besten darauf vorbereitet, erklärt Klaus Grubelnik von der Finanzmarktaufsicht im Gespräch. 

KURIER: Herr Grubelnik, wofür steht „Fit & Proper“ genau?

Klaus Grubelnik: Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei Führungsfunktionen wie Geschäftsleitern, Aufsichtsräten, aber auch bei Schlüsselfunktionen innerhalb der Bank, bestimmte Qualifikationen nachgewiesen werden müssen. Man spricht von „Fit & Proper“-Eigenschaften, die je nach Funktion unterschiedlich ausfallen. Vereinfacht ausgedrückt kann man aber sagen: Die persönliche Zuverlässigkeit muss ebenso nachgewiesen werden , wie die fachliche Eignung und eine gewisse Berufserfahrung. Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich sehr stark, ob es sich hier um einen Geschäftsleiter einer Bank handelt, oder um einen Aufsichtsrat-Vorsitzenden. 

Wie läuft ein „Fit & Proper“-Verfahren ab?

Kommentare