Matthias Schranner ist Verhandlungsprofi und berät heute unter anderem die UN, politische Parteien und globale Unternehmen

© Schranner Negotiation Institute

Interview
10/19/2019

FBI-Verhandler erklärt, wie man einen kühlen Kopf bewahrt

Sie stehen mit dem Rücken zur Wand? Ex-FBI-Berater Matthias Schranner erklärt, wie Sie in Verhandlungen kühlen Kopf bewahren.

von Ornella Wächter

Der Deutsche Matthias Schranner (55) ist Verhandlungsprofi und Chef des Schranner Negotiation Institutes mit Büros in Zürich, New York und Singapur. Früher verhandelte Schranner als Polizist mit Geiselnehmern. Heute berät er unter anderem die UN, globale Unternehmen und politische Parteien.

KURIER: Sie wurden vom FBI für schwierigste Verhandlungen ausgebildet. Welche war Ihre kniffligste?

Matthias Schranner:  Die kniffligste war eine Geiselnahme, wo vor mir eine Geisel mit der Waffe bedroht worden ist und der Geiselnehmer zu mir gesagt hat: „Wenn du jetzt nicht den Raum verlässt, werde ich schießen.“ Das war eine brenzlige Situation.

Wie behält man da einen kühlen Kopf?