FMA segnete Verkauf der Österreich-Tochter ab

Das Hauptgebäude von Wuppertal Bewegung unter einem bewölkten Himmel.
Die indische Kanoria-Familie zahlt 65,5 Mio. Euro. Der Deal soll bis Jahresende abgeschlossen werden.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat grünes Licht für den Verkauf des Österreich-Geschäfts der Kärntner Problembank Hypo Alpe-Adria an die indische Kanoria-Familie gegeben. Am Dienstag erging ein entsprechender Nichtuntersagungsbescheid, bestätigte ein Behördensprecher der APA. Der Deal soll bis Jahresende abgeschlossen werden.

Zwei Männer in Anzügen schütteln sich die Hände über einem Tisch mit Dokumenten.
APA12995368-2 - 31052013 - KLAGENFURT - ÖSTERREICH: ZU APA 0368 WI - Sanjeev Kanoria (li) und Hypo-Chef Gottwald Kranebitter nach der Unterzeichnung des Verkaufsvertrages am Freitag, 31. Mai in Wien. Die Hypo Alpe-Adria-Bank (HAAB), die Österreich-Tochter der Kärntner Hypo Alpe Adria International AG, ist heute, Freitag, zur Gänze um 65,5 Mio. Euro an die Anadi Financial Holdings Pte. Ltd des britischen Staatsbürgers mit indischen Wurzeln, Sanjeev Kanoria, verkauft worden. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: HYPO ALPE ADRIA
Die Anadi Financial Holdings des aus Indien stammenden britischen Geschäftsmanns Sanjeev Kanoria zahlt 65,5 Mio. Euro für die Filialen der Hypo in Kärnten, Wien und Salzburg.

Die Anadi-Gruppe betrachtet die Bewilligung der FMA als "wichtigen Schritt des Kaufprozesses, der nun zügig zum Abschluss gebracht werden kann", wie sie am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte.

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