© © Tina Engel / Südwest Verlag

Wirtschaft Immobiz
12/08/2020

Selbst gemachter Imbiss für gefiederte Gäste

Sobald der Boden gefriert, sind Amsel, Meise und Spatz auf Unterstützung bei der Futtersuche angewiesen. Wie man Futter selbst herstellt.

von Ulla Grünbacher

Wer freut sich nicht über Besuch in dieser tristen Jahreszeit? Für die gefiederten Gäste, die uns das ganze Jahr über mit ihrem Gesang erfreuen, sollte man Nahrhaftes anbieten, wenn die Natur witterungsbedingt keine Nahrung mehr bereit hält. Am besten sammelt man schon im Herbst bei einem Spaziergang Hagebutten – sie mögen Vögel besonders gern.

Sonnenblumenkerne

Auch Sonnenblumenkerne zählen zu ihren Leibspeisen. Wer Sonnenblumen im Garten oder am Balkon hat, kann die verblühten Blütenköpfe bis zum Frühling stehen lassen, dann sind sie eine praktische Futterquelle für Meisen, Rotkehlchen und Finken. Oder, man entnimmt die Kerne und mischt sie dem selbst gemachten Fettfutter bei.

Was es dafür sonst noch dafür braucht:

- 200 g Kokosfett oder Butterschmalz

- 22 g verschiedene Samen und Nüsse sowie Haferflocken

- ein paar Hagebutten und Rosinen

- Ausstechförmchen

Fett erwärmen

Für die Zubereitung gibt man das Fett in einen Topf und erwärmt es so lange, bis es vollständig geschmolzen ist. Dann legt man Backpapier auf ein Backblech, darauf kommen die Ausstechförmchen. Zuvor befestigt man ein Stoffband an jeder Keksform, wobei die oberen Enden nicht verknotet werden, damit man das Futter später an einem Baum befestigen kann.

Futter in Ausstecher füllen

Nun werden Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, Haferflocken, Rosinen und Haferflocken vermischt und bis zur Hälfte der Höhe trocken in die Förmchen gefüllt. Anschließend wird das flüssige Fett dazu gegossen, nun lässt man das selbst gemachte Futter gut abkühlen.

Katzensicher anbringen

Erst dann kann die Futtermasse vorsichtig aus der Form gedrückt werden – oder man hängt sie einfach samt der Form an einen Zweig im Garten, auf der Terrasse oder am Balkon. „Achten Sie dabei auf eine katzensichere Anbringung“, rät Daniela Wattenbach, Autorin des Buchs „Sauerteig & Wadenwickel. Das 1 x 1 für einen nachhaltigen Haushalt“, das im Südwest Verlag erschienen ist. Haben die gefiederten Gäste ihre Mahlzeit über die Wintermonate genossen, können die Förmchen abgenommen und gereinigt werden. Im nächsten Jahr kann man sie einfach wiederbefüllen – nachhaltig ist diese Futtervariante daher auch.

 

Buchtipp

„Sauerteig & Wadenwickel.  Das 1 x 1 für einen nachhaltigen Haushalt“ von Kräuterpädagogin und Selbstversorgerin Daniela  Wattenbach ist  im Südwest Verlag erschienen. € 22,70

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.