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Wirtschaft Immobiz
09/16/2020

Meine kleine Schwitzkammer - die Mini-Sauna für daheim

Haus benötigt man keines mehr, um den Wunsch nach einer eigenen Sauna zu verwirklichen.

von Claudia Weber

Gleich beginnt die Entspannung. Denn die eigene Sauna ist nur zwei Schritte entfernt. Indoor-Saunen erfreuen sich steigender Beliebtheit, wie diverse Anbieter gegenüber IMMO bestätigen. Die maßgeschneiderte Variante ist dabei die beliebteste Lösung, wo sie doch in jeder noch so kleinen Nische ein Plätzchen findet. Aber wie klein darf die Mini-Sauna höchstens sein?

Im Durchschnitt braucht es zumindest eine Größe von 1 Meter mal 1,50 Meter (Grundriss), damit der Saunaofen, die Tür und die Technik Platz haben – freilich nur für eine Person. Aber ist denn das überhaupt komfortabel? „Es gibt Kunden, die haben einfach nicht mehr Platz und dann freuen sie sich über eine kleine Sauna“, sagt Johann Bauer, der Geschäftsführer von Bauer Holz, einem Anbieter für Massivholz-Lösungen. Ein großer Vorteil der Indoor-Saunen ist, dass man gegenüber der Outdoor-Variante keine Baugenehmigung benötigt.

Voraussetzungen für den Einbau

Damit der Bau der eigenen kleinen Schwitzkammer daheim gelingt, braucht es nur wenige Voraussetzungen. Ob nun klassisch im Badezimmer oder neben dem Bett, die Sauna kann in jedem Raum aufgestellt werden. Wichtig dabei ist nur der Boden, weiß Monika Kober, Geschäftsführerin von Klafs Saunen: „Am besten wäre die Errichtung auf einem Fließ- oder Steinboden. Parkettböden gehen auch. Aber auf einem Teppich oder stark korkhaltigen Boden kann man keine Sauna errichten. Vor allem aus hygienischen Gründen nicht.“

Bei Innenwänden muss man einen Abstand zur Wand von Minimum fünf Zentimetern einplanen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und Wände nicht schimmlig werden. Auch die Frage der Be- und Entlüftung muss man vorab klären. In den meisten Fällen reicht das vorhandene Lüftungssystem. „Notfalls muss man eines installieren“, so Kober.

Ab einer Größe von zwei Quadratmetern Grundfläche benötigt die kleine Wohlfühloase auch einen Starkstromanschluss. Ist die Sauna kleiner, genügt der gängige. „Ein Starkstromanschluss ist aber immer vorteilhaft. Denn sonst braucht die Sauna länger zum Erhitzen“, sagt Experte Bauer. Platz für die Glastür, die aus Sicherheitsgründen immer nach außen aufgehen muss, gehört bei der Planung auch bedacht.

Schon zwei mal zwei Meter genügen, um eine Sauna für vier Personen zu planen. Schwitzen und dabei liegen kann man bei diesen Maßen ebenfalls. Pflegeleicht ist die Sauna allemal. „Ab und an die Glastür und den Boden reinigen genügt“, so Kober. Nur die Kombination aus Sauna und Dampfkabine verlangt alle paar Jahre eine Wartung.

Achtung vor Preisschnäppchen

Viele Wege führen zur Sauna: von maßgeschneidert und vom Fachmann montiert über Bausatzlösungen, die man selbst zusammenbauen muss, bis zum Massenprodukt aus dem Baumarkt. Qualitätsunterschiede gibt es natürlich. „Bei Preisschnäppchen hält die Elektronik meist nicht so lange oder das Holz verzieht sich mit der Zeit. Außerdem muss man sich fragen, wo die Sauna produziert wurde und ob man nicht lieber heimische Produkte kaufen möchte“, gibt Bauer zu bedenken. Qualitätssiegel bieten hier eine zusätzliche Orientierung, wie beispielsweise das Umweltzeichen „Blauer Engel“ oder das VDE-Qualitätssiegel für Steuerung und Ofen.

Bei der maßgeschneiderten Variante kann man sich sogar die Holzart aussuchen, auf dem man gerne liegen möchte sowie Kombinationen aus Infrarot-Kabine und Sauna. Oder wie wäre es mit einer zusätzlichen Lichtsteuerung, damit es in der Mini-Sauna nicht nur heiß hergeht, sondern auch schön bunt.

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