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Kolumne
08/04/2021

Mein Wohnen: Hitzerekorde in der Wohnung

Während die Radrennfahrerin Anna Kiesenhofer bei der Olympia Gold für Österreich holt, hänge ich auf dem Sofa und schwitze

von Angelika Gross

Den olympischen Triumph der Radrennfahrerin Anna Kiesenhofer habe ich im Fernsehen live miterlebt, weil sich auf den diversen Social-Media-Kanälen die Hinweise verdichteten, dass im Schatten des Mount Fuji gleich rot-weiß-rote Sportgeschichte geschrieben würde.

Olympionikin

Apropos Schatten: Während Gold-Anna im Zielraum, ausgelaugt und überglücklich, am Boden liegt, hänge ich auf dem Sofa und schwitze trotz Ventilators, der bereits auf höchster Stufe läuft, wie eine Olympionikin. 29 Grad zeigt das Raumthermometer.

Altbau

Als wir uns (im Herbst) für die Wohnung im letzten Stock des charmanten Altbaus entschieden, waren die Ruhe unter dem Dach und der tolle Ausblick die entscheidenden Argumente. Die Warnungen vor den extremeren Temperaturen im Sommer wie im Winter schienen uns übertrieben.

An die Hitze gewöhnen

Vielleicht haben wir sie aber auch einfach bewusst überhört. Anna Kiesenhofer trainiert im Sommer mit Langarm-Shirt und Jacke, um den Körper an die Hitze zu gewöhnen, lese ich im Internet und schalte sofort den Ventilator aus.

Heizung statt Ventilator

Wenn dann in einem halben Jahr die Eisblumen an unseren Fenstern wachsen und wir statt Ventilator wieder die Heizung einschalten, werde ich mir das Video vom Damenrennen in Tokyo anschauen.

angelika.gross@kurier.at

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