© Jeff Mangione

Kolumne
07/26/2021

Mein Wohnen: Bekenntnisse einer Hobby-Köchin

Die Kulinarik-Leidenschaft kommt neuerdings mit ungeahnter Nebenwirkung. Doch hier hilft weder Arzt, noch Apotheker.

von Nicole Zametter

Bisher dachte ich, dass mein Lieblingshobby Kochen nur eine problematische Begleiterscheinung hat: Für jede lukullische Sünde muss eine extra Fitness-Einheit her. Oder irgendwann halt eine neue Garderobe. Doch neuerdings tappe ich in eine weitere Falle: Meine Liebe zum Essen äußert sich jetzt auch in einer bisher noch überschaubaren, aber stetig wachsenden Sucht nach schönem Geschirr, auf dem es angerichtet wird. Das Auge isst schließlich mit. Geschult von tollen Restaurants und kreativen Vorbildern lege ich großen Wert darauf, dass meine hausgemachte Trüffelpasta in der Mitte eines türkisblauen Tellers einen tollen farblichen Kontrast erzeugt. Auch der bunte Sommersalat will hübsch präsentiert sein und schmeckt in der grauen Steingutschale gleich noch besser. Verschiedene Teller und Service zu besitzen ist bestimmt nichts Ungewöhnliches. Doch langsam verlangen die vielen Schüsselchen und Servierplatten in diversen Größen und Farben nach einem eigenen Schrank. Mein ewiges Dilemma! Und schon wieder ist Umschlichten angesagt, denn ich liebäugle mit der wunderschönen Geschirrkollektion des britisch-israelischen Starkochs Yoram Ottolenghi. Ein hübsches Regal zum Verstauen habe ich im Vintage-Laden um die Ecke eh auch schon gesehen…

nicole.zametter@kurier.at

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