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Wirtschaft Immobiz
01/28/2021

Instagram-Trend: Kunstvolle Wände

Während der Museumsbesuch noch warten muss, wird das Wohnzimmer zur Kunstgalerie: So gelingen die gehypten „Art Walls“.

von Nicole Zametter

Geht es um die Gestaltung der eigenen vier Wände fühlen sich viele rasch überfordert. So viele Möglichkeiten, so viele Stile, so hohe Kosten! Dabei kann es mit wenigen Handgriffen gelingen, einen vielleicht langweiligen Raum in einen stylischen Interior-Traum zu verwandeln: Mit sehr individuell gestalteten Bildergalerien! sogenannt Art Walls stehen gerade hoch im Kurs, was auch die Fülle an Anbietern gerahmter Kunstdrucke im Internet belegt. Während man sich bei Anbietern wie Wall-Art, Desenio, Posterstore und vielen anderen einfach aus einem riesigen Fundus an Motiven und Größen bedienen kann, können zusätzlich eigene Schnappschüsse und Bilder ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Inspiration und Trends

Inspirationen findet sich en masse auf sozialen Medien und bei den jeweiligen Anbietern. Ob Farbschema, ein bestimmtes Motto oder eine Kunstrichtung als Grundthema gewählt wird, wichtig ist zunächst nur der persönliche Geschmack. „Es gibt wirklich keine Regeln - der Bau einer Galeriewand ist eine Gelegenheit, zu experimentieren und Ihren persönlichen Stil zu finden,“ so Annica Wallin, Kreativ-Direktorin bei Desenio, einem Online-Posterhandel. Dennoch sind einige Gestaltungstrends zu beobachten: „Wir sehen eine elegante Interpretation des Beige-Trends, beeinflusst von den 60er- und 7 0er-Jahren, aber auch sehr verspielte und farbenfrohe Einflüsse,“ erklärt die Designerin.

Und sind die Motive der Bilder geklärt, muss der passende Rahmen gefunden werden. Wallin: „Ein heller Rahmen lässt ein Bild strahlen, während ein schwarzer Rahmen Kontrast erzeugt. Schwarze Rahmen passen toll zu monochromer Fotokunst.“ Besonders kreative gestalten ihren Rahmen selbst, und wählen zumBeispiel einen aus Naturholz, das sich beliebig anmalen lässt.

Auf die Maße kommt es an 

Wenn es ans Aufhängen geht, gelten einige Grundregeln, um die Arbeit zu erleichtern. „Eine universelle Regel ist, die Mitte der Galeriewand ungefähr 145 Zentimeter über dem Boden zu platzieren. Wir empfehlen einen Abstand der Rahmen von 5 bis 10 Zentimetern. Sie können auch versuchen, sie enger aneinander zu hängen, um den Look eines soliden Kunstwerks zu erzielen,“ rät die Expertin. Natürlich müssen individuelle Raumverhältnisse berücksichtigt werden. Im Altbau muss die Mitte vielleicht nach oben angepasst werden.

 Annica Wallin, Kreativ-Direktorin bei Desenio

Sollen die Bilder über Sofa oder Bett hängen, muss die jeweilige Kante berücksichtigt werden: Der am niedrigsten hängende Rahmen sollte mindestens 15 Zentimeter über dem Sofa enden. Manche Anbieter leisten mit Programmen zum Skizzieren der Art-Wall Hilfestellung. Diesen Plan dann mittels Platzhaltern auf der Wand visualisieren und schon geht’s ans Hämmern.

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