© Bjarni B. Jacobsen Fotografi

Wirtschaft Immobiz
01/11/2022

Hereinspaziert: Dekorativer Türkranz selbstgemacht

Ein Türkranz bietet Besuchern einen stimmungsvollen ersten Eindruck. Die Dekoration ist ein Highlight in einer Zeit, wenn im Garten noch nichts blüht.

von Ulla Grünbacher

Das ganze Jahr wirken Kränze an der Haustüre einladend. Doch wenn die Tage nur langsam länger werden und die Natur zur Ruhe kommt, sind sie die Highlights im Wintergrau. Sei es ein Hagebuttenkranz, der an sonnige Herbsttage erinnert oder der Kranz aus Tannenreisig und Zapfen, der auch Regen und Schnee trotzt. Autorin Sabine Krämer-Uhl zeigt im Buch, wie sich mit Zweigen, Blüte, Bändern und Kugeln Akzente setzen lassen.

Heidekraut um Drahtring binden

Die erste der Türdekorationen, die wir vorstellen, besteht aus Heidekraut. Dieses wird um einen Drahtring gebunden, erst dann kommen die Eukalyptus-Zweige hinzu. „Dabei darauf achten, dass die Zweige am Stielansatz gut fixiert werden“, rät die Autorin. Damit die Weihnachtsstern-Blüten länger halten, taucht man sie nach dem Abschneiden für ein paar Sekunden in 60 Grad heißes und anschließend in kaltes Wasser. Nun werden die Blüten in die mit Wasser gefüllten Blumenröhrchen gesteckt und ebenfalls in den Kranz gebunden. Auf das schöne Band wird ein kleiner Metallring gefädelt. Nun das Band um den Kranz zu einer Schleife binden und den fertigen Kranz am Metallring aufhängen.

Schöner Zweig als Basis

Bei der zweiten Tür-Dekoration steht ein kleiner Kranz aus Lärchen-Zapfen im Mittelpunkt. Die Basis bildet jedoch ein schöner Lärchenzweig, wie man ihn in der Natur bei einem ausgedehnten Spaziergang bestimmt findet. An diesem wird ein Stück Kordel als Aufhängung so angebracht, dass der Zweig waagrecht hängt. Der Kranz selbst besteht aus einem kleinen Drahtring, die Lärchenzapfen werden einzeln an diesem mit Heißkleber fixiert.

Ausbalancieren

Die Mini-Weihnachtssternblüten werden in kleine Tontöpfe gepflanzt und diese so positioniert, dass der Zweig waagrecht hängen bleibt. Einzelne Tannenzapfen, Kugeln sowie der Kranz und die Tontöpfe werden dann mit Jute-Schnüren in verschiedenen Längen versehen und so an den Zweig gehängt.  Tipp vom Profi: „Wichtig ist es, auf ein harmonisches Farbenspiel der Deko-Elemente zu achten“, rät die Autorin.

Buchtipp

Hier findet man verschiedene Anleitungen für Selbstgemachtes: „Weihnachtliche Kränze für Tisch & Tür“ von Sabine Krämer-Uhl ist im Christophorus Verlag  erschienen, € 15,50

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.