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Wirtschaft Immobiz
07/01/2021

Gartenbeleuchtung: Praktische Lichtideen für Garten und Terrasse

An einem lauen Sommerabend im Garten braucht es Beleuchtung. Welche Arten es gibt und wo sie am meisten Sinn machen.

von Angelika Gross

Gartensitzplätze

In den Bereichen im Garten, in denen man sich gerne aufhält, ist es gerade beim Essen oder beim netten Zusammensein mit Freunden wichtig, für eine angenehme Beleuchtung des Sitzplatzes zu sorgen. Georg Glavitsch von der Firma ’Belighted’ aus Breitenfurt bei Wien empfiehlt: „Wenn ich im Garten  gemeinsam mit Freunden noch spät am Abend draußen sitze, sollte das Licht auch ein Stimmungslicht, also gemütlich, sein. Es darf nicht blenden und  sollte möglichst warm sein.“

Dimmbare LED-Leuchten

Dafür eignen sich zum Beispiel akkubetriebene LED-Leuchten, die sich im Idealfall sogar dimmen lassen. Bei Steh- oder Pendelleuchten für den Outdoor-Bereich sollte man darauf achten, dass diese allwettertauglich  sind und somit Wind und Nässe aushalten. Glavitsch rät außerdem zu stimmungsvollen „Lichtinseln“. So schafft man sich eine Wohnzimmeratmosphäre im Freien. Besonders beliebt sind  Bodenleuchten aus Korb oder Rattan und Stehleuchten aus Metall.  Fehl am Platz bei der gemütlichen Sitzecke im Garten: „Fluter oder Strahler, die eher der Einbrecherabwehr dienen.“ Weniger ist also mehr, vor allem punktuelles Licht ist für den Sitzplatz im Garten ideal.  

Pflanzenstrahler

Die Pflanzen bewusst in Szene setzenWer Gräser, Sträucher oder frei stehende Bäume im Garten hat, kann diese durch Beleuchtung ins rechte Licht rücken. Georg Glavitsch von ’Belighted’ empfiehlt: „Bei den Pflanzen setze ich gerne Leuchten ein, die zum Beispiel mit einem Erdspieß ausgestattet sind. Die können mit dem Bewuchs der Pflanzen und den Jahreszeiten ein bisschen mitwachsen.“ Also keine fix verbauten, sondern mobile Strahler oder Scheinwerfer.

Highlights schaffen

Optisch kann man hier Highlights schaffen, indem man „mit indirektem Licht spielt“. „Ich versuche immer,
keine Blendung zu erzielen, sondern  die Reflexion der Gewächse zu nutzen, um ein schönes Lichtbild zu schaffen“, so Glavitsch.

Wegeleuchten

Wegeleuchten im Garten sollen in erster Linie die Wege ausreichend beleuchten, damit man sich zurechtfindet und im Dunkeln nicht stolpert oder Hindernisse übersieht. Gleichzeitig strukturieren sie den Garten aber auch. Denn durch ihr Licht und die Verwendung von mehreren Leuchten geben sie oft erst einen Eindruck von der Größe des Gartens.

Pollerleuchten

Glavitsch rät bei der Wahl der Wegeleuchten zu sogenannten „Pollerleuchten“. Das sind ortsfeste Lampen, die ihr Licht direkt auf den Boden richten und nicht nach oben blenden. Er empfiehlt außerdem, diese in „regelmäßigen Abständen“ anzubringen, „sodass ich mich abends zurechtfinde, und das Ganze eine schöne Symmetrie ergibt.“  

Leuchtmittel

Kerzen und Windlichter sind stimmungsvoll und sorgen gerade bei Tisch für ein gemütliches Ambiente.  
Für eine dauerhafte Gartenbeleuchtung kommt man um elektrische Leuchten jedoch nicht herum. Sie bieten auf Knopfdruck ausreichend Licht und halten auch Schlechtwetter stand.

Solarleuchten

Vorausgesetzt, „man hat eine entsprechende wetterfeste Verkabelung und Anschlüsse“, erklärt Georg Glavitsch.
Dabei sollte man sich von einem Elektriker beraten lassen.  Glavitsch empfiehlt stromsparende LED-Leuchten. Oder die noch sparsameren  Solarleuchten. Mit wenigen Stunden Sonnenlicht tagsüber beleuchten sie nachts den Garten im Durchschnitt acht bis zwölf Stunden.  

Sicherheit

Im Gegensatz zu Innenleuchten sind fest installierte Leuchten im Garten häufig Witterungseinflüssen wie Regen und Wind ausgesetzt. Daher spielt die Sicherheit eine große Rolle. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man bereits beim Kauf der Leuchten auf die  „IP-Schutzart“ achten. „Diese Klassifizierung ist eine internationale Codierung.

Schutzart der Leuchten

Sie kennzeichnet den Schutzgrad des Gehäuses  gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser“, erklärt Glavitsch. Umso höher die Ziffern hinter dem „IP“, umso höher der Schutz.
Außenleuchten, die neben Gartenteichen oder Bäumen  installiert sind, sollten laut Glavitsch eine Schutzklasse von „mindestens IP65“ aufweisen.  

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