© Dreikant/Philipp Hutter Photography

Wirtschaft Immobiz
09/28/2020

Dreikant baut hochwertige Tische aus heimischen Hölzern

Der Tisch war schon immer verbindendes Element zwischen Mario Siller, Matthias Lienbacher und Stefan Rehrl. Mit Dreikant fertigen sie Unikate

von Julia Beirer

Wie aus einer simplen Idee und gutem Design ein funktionierendes Konzept entstehen kann, zeigen die drei Handwerker Mario Siller (29), Matthias Lienbacher (28) und Stefan Rehrl (29) mit ihrem Unternehmen „Dreikant“.

Tischplatten aus Baumstämmen

Seit mittlerweile vier Jahren fertigen die Salzburger Tische, deren Holzplatte aus einem einzigen Baumstamm geschnitten wird. Zur Erklärung: Tischler leimen in der Regel mehrere Stücke Holz zusammen und fertigen daraus eine hochwertige Tischplatte.

Die Dreikant-Gründer gehen einen Schritt zurück. Sie kaufen den ganzen Baumstamm und schneiden daraus drei bis vier Tischplatten. Stefan Rehrl: „Bevor das Holz verarbeitet werden kann, müssen die Platten bis zu fünf Jahre trocknen und kommen für weitere zwei Monate in eine Trockenkammer.“

Die Hölzer stammen ausschließlich aus dem Alpenraum: Eiche, Walnuss, Esche, Buche, Edelkastanie und Ahorn. Rehrl: „Wir verarbeiten alles, was heimisch ist und fertigen daraus Unikate auf Untergestellen aus Metall.“

Beste Freunde, beste Handwerker

Die drei Salzburger waren schon in der Schulzeit beste Freunde und wollten gemeinsam in die Arbeitswelt starten. Ausgestattet mit Ausbildungen in Tischlerei und Schlosserei haben sie sich zuerst an einem Couchtisch für die Eltern von Stefan Rehrl versucht.

„Nach dem Zusammenrechnen der Arbeitsstunden haben wir aber bemerkt, dass uns diese Zeit niemand bezahlen kann“, erzählt Rehrl. Sie haben also nebenberuflich weiter gemacht, sich an Abenden sowie Wochenenden getroffen und an Entwürfen von über 20 Modellen für Ess- und Couchtischen getüftelt.

Die Nachfrage war schließlich so groß, dass die drei Handwerker 2016 „Dreikant“ gegründet und sich selbstständig gemacht haben.

Neuer Shop in Wien

In den ersten beiden Jahren haben sich „Kunden Holzplatten zwischen den Maschinen in der Werkstatt ausgesucht“. 2017 wurde der erste Showroom in Hallein eröffnet. Nun folgt mit der Eröffnung des zweiten Showrooms in Wien vergangenen Mittwoch ein weiterer Meilenstein für die drei Unternehmer. In der Gonzagagasse 7 (1010 Wien) können ab sofort Tischplatten samt Untergestell ausgewählt werden. Die Modelle beginnen bei 5.000 Euro.

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