© dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

Wirtschaft
01/30/2020

Glyphosat: Kein Verkauf mehr an Hobbygärtner

Glyphosat-Hersteller Bayer erwägt, den Vertrieb seines umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels zu stoppen.

Angesichts eines milliardenschweren Rechtsstreits in den USA erwägt der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer einen teilweisen Verkaufsstopp für den umstrittenne Unkratvernichter Glyphosat. Wie das Handelsblatt berichtet, soll der Vertrieb an Hobbygärtner eingestellt werden.

Der Schritt ist Teil laufender Gespräche über eine außergerichtliche Einigung mit zehntausenden Klägern in den USA, die das glyphosathaltige Mittel Roundup für ihre Erkrankung an Krebs verantwortlich machen. Bayer hat das Mittel bei der Übernahme des US-Konzerns Monsanto erworben.

Nach Informationen der Zeitung befinden sich die Verhandlungen über einen Vergleich in der Endphase. Bayer könnte dieser rund zehn Milliarden Dollar (9,09 Mrd. Euro) kosten. Mit dem Verkaufsstopp an Hobbygärtner will sich Bayer gegen weitere Klagen wappnen. Auf private Anwender entfalle nur ein geringer Teil des Geschäfts mit Roundup. 90 Prozent des Umsatzes kommen aus dem Verkauf an Landwirte. Die Klagen gegen Bayer kommen hingegn überwiegend von Hobbygärtnern.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.