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Wirtschaft
01/03/2019

Gewerkschaft der Privatangestellten nun für Crowdworker offen

GPA: Auftraggeber verstehen sich nur als Vermittler, was erhebliche Nachteile für die Betroffenen nach sich zieht.

Crowdworkern - also Personen, die über Onlineplattformen in Gruppen gestückelte Aufträge annehmen - steht nun auch die Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) offen. Der Mitgliedsbeitrag beginnt bei zehn Euro im Monat.

"Crowdworking ist auch in Österreich eine Realität der Arbeitswelt, auf die das Arbeits- und Sozialrecht unzureichende Antworten hat. Alle Arten von Crowdworking, so unterschiedlich sie auch sein mögen, haben gemeinsam, dass sich die Plattformen dabei nicht als Arbeitgeber, sondern nur als Vermittler verstehen, was erhebliche Nachteile für die Betroffenen nach sich zieht", so Agnes Streissler-Führer, stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der GPA.

Statistisch ist der Markt kaum erfasst, berichtet der "Standard" heute, Donnerstag. Eine der raren empirischen Studien dazu habe die deutsche Hans-Böckler-Stiftung erstellt. Sie bezifferte das monatliche Einkommen der Klickarbeiter für einfache Tätigkeiten mit im Schnitt 144 Euro. Höherwertige Aufgaben, etwa im Bereich Design, spielten demnach durchschnittlich 660 Euro ein.

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