Geldwäsche-Bekämpfung: Die Suche nach der sauberen Lösung

Geldwäsche-Bekämpfung: Die Suche nach der sauberen Lösung
Experten Krakow und Pichler fordern nach neuesten Enthüllungen eine bessere Vernetzung der Ermittlungsbehörden.

Geheime Unterlagen der US-Geldwäsche-Meldestelle FinCen belegen die großen Schwächen in der weltweiten Bekämpfung der Geldwäsche. Dem Onlineportal Buzzfeed wurden 2.100 geheime Verdachtsmeldungen zugespielt, die das Portal u. a. mit 110 Medien, darunter ORF, profil und Süddeutsche Zeitung, teilte. Diese Meldungen betreffen Transaktionen in Höhe von 1,7 Billionen Euro global so gut wie alle Großbanken, auch in Österreich.

„Vor allem aber zeigen die Unterlagen, wie Banken und Behörden im Kampf gegen Geldwäsche oft versagen – etwa weil sie zu langsam waren“, schreibt die Süddeutsche.

In Österreich sind beispielsweise die Meinl Bank und auch die Raiffeisenbank International (RBI) im Zusammenhang mit dem Odebrecht Skandal (siehe Zusatzbericht) ins Visier des US-Finanzministeriums geraten.

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