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Wirtschaft

Chipmangel: Daimler weitet Kurzarbeit wieder deutlich aus

Produktionen in Bremen, Rastatt und Kecskemet sowie teilweise in Sindelfingen sollen kommende Woche stillstehen

08/27/2021, 09:33 AM

Angesichts der anhaltenden Chipkrise weitet der deutsche Autobauer Daimler die Kurzarbeit an mehreren seiner Standorte kommende Woche wieder aus. In den Mercedes-Werken in Bremen, Rastatt sowie im ungarischen Kecskemet und teils in Sindelfingen werde die Produktion in der neuen Woche stillstehen, teilte der Konzern am Freitag auf Anfrage mit. In dieser Woche ruhten die Maschinen bereits in Bremen und in Teilbereichen des Sindelfinger Werks.

Zur Frage, wie viele Mitarbeiter diese und nÀchste Woche von den Produktionsstopps betroffen sind, macht Daimler keine Angaben. Im Bremer Werk sind mehr als 12.000 Menschen beschÀftigt, in Rastatt rund 6.500, in Kecskemet etwa 4.700 und in Sindelfingen 25.000. Etliche Mitarbeiter dieser vier Standorte waren in den vergangenen Monaten immer wieder Produktionsstopps ausgesetzt gewesen. Hintergrund sind Probleme beim Nachschub von Elektronikchips, die auch andere Autokonzerne zu Unterbrechungen der Fertigung zwingen.

GewinntrĂ€chtige Modelle weiter produziert 

In Bremen werden vor allem die C-Klasse und der GelÀndewagen GLC, in Kecskemet unter anderem die B-Klasse und in Rastatt beispielsweise die A-Klasse gebaut. In Sindelfingen rollen neben der E-Klasse auch die S-Klasse sowie deren elektrisches Pendant EQS vom Band. Die Produktion von letzteren beiden gewinntrÀchtigen Modellen lief aber zuletzt meist uneingeschrÀnkt weiter, das soll auch in der kommenden Woche der Fall sein.

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