Daimler zahlt eine Milliardensumme

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft

Daimler rechnet auch 2022 mit Chipengpass

Mercedes-Benz Cars erwartet wegen der Lieferprobleme von Chips nur noch Absatz auf Vorjahresniveau

07/21/2021, 09:27 AM

Die Chipkrise wird die Autoindustrie nach EinschĂ€tzung von Daimler auch im kommenden Jahr nicht loslassen. "Wir erwarten, dass es ein Thema 2022 bleibt, aber es wird eine Verbesserung gegenĂŒber 2021 geben", sagte Finanzvorstand Harald Wilhelm am Mittwoch. Seit Juni seien die EngpĂ€sse bei Halbleitern durch den Coronalockdown in Malaysia noch verschĂ€rft worden. Dort seien einige wichtige Fabriken.

Keine Marke mit mehr Technik 

FĂŒr Mercedes-Benz sei das besonders herausfordernd, weil keine Marke mehr Technik in ihren Autos habe und in Zukunft noch mehr Chips verbaut wĂŒrden, erklĂ€rte Vorstandschef Ola KĂ€llenius. "Es ist ein lösbares Problem", fĂŒgte er hinzu.

Daimlers Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars erwartet wegen der Lieferprobleme von Chips jetzt einen Absatz nur noch auf Vorjahresniveau und keinen deutlichen Anstieg mehr.

Steigende Rohstoffpreise erwartet

Mehr Gegenwind erwartet der Autobauer auch von steigenden Preisen fĂŒr Rohstoffe wie Stahl, Kupfer und Aluminium. Daimler Trucks habe die AuftragsbĂŒcher fĂŒr das kommende Jahr noch nicht geöffnet, um die Preisentwicklung hier lĂ€nger zu beobachten, erklĂ€rte Spartenchef Martin Daum.

Jederzeit und ĂŒberall top-informiert

UneingeschrÀnkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare

Kurier.tvMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat