Windparks in Burgenland

© Kurier / Gerhard Deutsch

Wirtschaft
12/16/2020

Burgenland Holding im Geschäftsjahr 2019/20 mit mehr Gewinn

Die EVN-Tochter schüttet den höheren Jahresüberschuss komplett als Dividende aus.

Die Burgenland Holding AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 ihren Jahresüberschuss von 9,8 auf 10,3 Mio. Euro gesteigert. Die Beteiligungserträge betrugen 10,5 (10,0) Mio. Euro - der Großteil davon resultierte mit 10,3 (9,8) Mio. aus der Dividende der Energie Burgenland AG.

Das Eigenkapital der Burgenland Holding AG (ident mit der Bilanzsumme) wuchs auf 80,7 (80,1) Mio. Euro, gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.

Weniger Stromverkauf

Die Burgenland Holding AG ist mit 49 Prozent an der Energie Burgenland AG beteiligt. Mehrheitsaktionär der Burgenland Holding AG ist die EVN AG, die unverändert 73,63 Prozent am Grundkapital hält. Mehr als ein Zehntel gehören der Verbund AG und zwischen 5 und 10 Prozent der Wien Energie.

Die Burgenland Holding AG schlägt der Hauptversammlung für 2019/20 eine Dividende von 3,45 (3,25) Euro je Aktie vor, in Summe 10,4 Mio. Euro.

Für die gesamte Energie-Burgenland-Gruppe geht man für 2019/20 von einem Stromverkauf von 1.208 Gigawattstunden (GWh) aus, um 2,4 Prozent weniger als die 1.237 GWh des Geschäftsjahrs davor. Die Netzabgabemenge sei mit 1.782 GWh um 1,7 Prozent geringer gewesen.

Effizientere Anlagen

Der Gasverkauf wird mit 1.069 (1.113) GWh ebenfalls tiefer gesehen. Die Umsatzerlöse sollen bei 339,3 (338,6) Mio. Euro liegen, das Vorsteuerergebnis bei 53,7 (31,5) Mio. Euro. Bei 906,8 (879,6) Mio. Euro Bilanzsumme wird das Eigenkapital bei 344,4 (326,2) Mio. Euro erwartet.

Im Windkraftbereich wurden zahlreiche Repowering- und Erweiterungsprojekte begonnen, wird im Ausblick festgehalten. Durch das Repowering sollen in den nächsten Jahren alte Windanlagen durch effizientere und leistungsstärkere Anlagen ersetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt soll im PV-Ausbau liegen, dafür sollen im Geschäftsjahr 2020/21 rund 8,3 Mio. Euro investiert werden.

Die Biomasse-Stromproduktion werde planmäßig nach dem ersten Quartal 2020/21 eingestellt, der Fokus liege dann ausschließlich auf Fernwärme - hier will man 11,3 Mio. Euro in der Periode 2020/21 investieren. In das Stromnetz sollen im neuen Geschäftsjahr 55,8 Mio. Euro gesteckt werden, ins Erdgasnetz 12,0 Mio. Euro. Für den Windkraftbereich sind 114,8 Mio. Euro Investitionen geplant.

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