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Chronik Burgenland
12/14/2020

Burgenland: Misstrauensantrag gegen neuen FPÖ-Chef

Turbulenzen in der FPÖ gehen auch nach der Wahl von Alexander Petschnig zum neuen Obmann weiter. Wieder mit dabei sind Manfred Haidinger und Geza Molnar.

von Michael Pekovics

Erst Anfang November wurde Alexander Petschnig beim Landesparteitag zum neuen burgenländischen FPÖ-Chef gewählt, nur wenige Woche danach gibt es bereits den ersten internen Misstrauensantrag gegen ihn, wie der ORF Burgenland auf seiner Homepage berichtet.

Eine achtköpfige Gruppe im Parteivorstand, darunter auch der blaue Rebell Manfred Haidinger, soll den Misstrauensantrag gestellt haben. Gezeichnet ist er von Geza Molnar, der Petschnig bei der Wahl zum Parteichef unterlegen war. Molnar selbst will zur aktuellen Causa keine Stellung nehmen, weil es sich um eine „interne Angelegenheit“ handelt.

Hintergrund der aktuellen Diskrepanzen dürfte der Rauswurf des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) aus der Landesparteizentrale in Eisenstadt sein. Laut RFJ-Chef Konstantin Langhans soll Petschnig gedroht haben, Unterlagen zu schreddern, schreibt der ORF.

Laut Petschnig bestreitet das, außerdem habe es aber weder einen Rausschmiss noch Drohungen gegeben, sondern vielmehr datenschutzrechtliche Bedenken. Petschnig ist überzeugt, dass sich das Thema bei der nächsten Vorstandssitzung rasch ausräumen lasse.

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