Windbruch verursachte viele Schäden in Österreichs Wäldern.

© /ÖBF

ÖBf
05/24/2016

Bundesforste: Windwurf, Schnee, Hitze - deutlich mehr Schadholz

Bundesforste schütten für 2015 fast 30 Mio. Euro an die Republik aus.

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) haben 2015 etwas weniger Gewinn erzielt als im Jahr davor. An die Republik Österreich werden für das vergangene Jahr fast 30 Mio. Euro ausgeschüttet, nach 32 Mio. Euro für 2014, gab der Vorstand am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz bekannt. Deutlich gestiegen ist im Vorjahr die Schadholzmenge.

Hitze, Wind, Schnee

Hitzewellen, Windwürfe und Schneebruch führten zu einem Anstieg der Schadholzmenge um 88 Prozent auf einen Anteil von 66 Prozent am gesamten Holzeinschlag. 2014 waren es nur 35 Prozent. Die dadurch entstanden Schäden werden mit 7 Mio. Euro beziffert. Mehr als 1 Million Festmeter waren Schadholz.

Ingesamt sei erneut die nachhaltige nutzbare Erntemenge von 1,5 Mio. Festmeter eingehalten worden, so der Vorstand. Niedriger als in den Jahren davor war auch der Holzpreis.

Die Betriebsleistung sei dennoch mit 230,2 Mio. Euro, nach 234,6 Mio. Euro, auf hohem Niveau stabil geblieben. Zuwächse gab es dabei vor allem in den Bereichen Immobilien, Dienstleistungen und Erneuerbare Energien, einen Rückgang im Bereich Forst/Holz. Das EBIT der Bundesforste ging auf 24,8 (27,3) Mio. Euro zurück und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 24,5 (30,7) Mio. Euro.

25 Mio. Euro investiert

Investiert wurde eine Rekordsumme von fast 25 Mio. Euro, nach 13,8 Mio. Euro im Jahr 2014.

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