Brisante Anklage im Wohnbau-Krimi "die Eigentum"

Der Strafprozess in der Causa "die Eigentum" wird am Landesgericht Wr. Neustatt stattfinden
Früherer Geschäftsführer Wolfgang U. soll mehr als 22 Millionen Euro Schaden verursacht haben, fünf Angeklagten wirft die WKStA betrügerische Krida vor.

Im millionenschweren Kriminalfall um die ehemals gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgemeinschaft „die Eigentum“, die im März 2021 in die Pleite schlitterte, liegt eine 81 Seiten dicke Anklage der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) vor. Dem früheren die-Eigentum-Chef Wolfgang U., einem ehemaligen Anwalt, einem Architekten, einer Selbstständigen und einem Notar wird betrügerische Krida bzw. Betragstäterschaft dazu und einem Bankmitarbeiter falsche Zeugenaussage vorgeworfen.

Dem Vernehmen nach werden die Vorwürfe bestritten.

Der Hauptbeschuldigte U., der seit September 2022 in U-Haft sitzt, soll „Bestandteile des Vermögens der „die Eigentum“, einer weiteren Gesellschaft und seines Privatvermögens veräußert, oder sonst Vermögen verringert haben, und dadurch die Befriedigung der Gläubiger vereitelt oder geschmälert haben“. Den Gesamtschaden, den U. verursacht haben soll, beziffert die WKStA mit 22,395 Millionen Euro.

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