Ein Kran der Firma Palfinger.

© PALFINGER AG

Wirtschaft
04/13/2021

Börseblick: Palfinger bleibt auch heuer auf Rekordkurs

Kranhersteller ist bis dato gut unterwegs. US-Notenbankchef weiterhin optimistisch für Konjunktur im Land.

von Robert Kleedorfer

Der börsennotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger will heuer die Zahlen des Rekordjahres 2019 übertreffen. Damals lag der Umsatz bei 1,75 Mrd. Euro und der Betriebsgewinn (Ebit) bei 149 Mio. Euro. Auf Basis der aktuellen Vorschaurechnung erwartet der Palfinger-Vorstand für das erste Quartal 2021 einen Umsatz über dem ersten Quartal 2020 (393 Mio. Euro). Das teilte der Konzern am Montagabend mit.

Schon zuvor hob die Deutsche Bank ihr Kursziel für die Aktie von 23,50 auf 39,00 Euro an. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von Analyst Lars vom Cleff unverändert beibehalten. Die Aktie legte am Montag um 0,3 Prozent auf 34,55 Euro zu.

USA

An den internationalen Börsen gab es zu Wochenbeginn kaum Veränderung. Der Präsident der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, teigte sich zur weiteren Konjunkturentwicklung erneut positiv. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS sagte Powell, dass die US-Wirtschaft am Wendepunkt zu mehr Wachstum sei. "Wir fühlen uns an einem Punkt, an dem die Wirtschaft beginnt viel stärker zu wachsen." Seine positiven Aussagen konnten die Kurse aber kaum stützen, nachdem sie schon am Freitag erneut Rekorstände hingelegt hatten.

In New York standen vor allem die Papiere der chinesischen Online-Handelsplattform Alibaba im Blickfeld. In einem neuen Schlag gegen Unternehmens-Gründer Jack Ma hatten Chinas Wettbewerbshüter eine Strafe von 18 Milliarden Yuan (2,3 Mrd. Euro) gegen die weltgrößte Online-Handelsplattform verhängt.

Der Konzern habe seine marktbeherrschende Position ausgenutzt, um Händler zu bestrafen, die ihre Waren über konkurrierende Plattformen anbieten wollten. Zudem muss sich die Alibaba-Finanzsparte Ant Group künftig als Finanzholding neu aufstellen und strenge Auflagen wie eine Bank erfüllen.

Für die Aktien von Alibaba war das jedoch kein sonderlicher Belastungsfaktor. Die Titel legten in New York um 8,6 Prozent zu. Börsianern zufolge sei die Strafe geringer ausgefallen als zuvor befürchtet.

 

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