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Wirtschaft
11/05/2020

Bank Austria mit 21 Mio. Euro Gewinn

Die österreichischen Unicredit-Tochter konnte ihren Halbjahresverlust im dritten Quartal ausbügeln.

In der Österreich-Tochter der UniCredit, der Bank Austria, haben sich die Zahlen mit dem dritten Quartal gebessert. Ein im ersten Quartal erwachsener und kumuliert auch im Halbjahr noch ausgewiesener Verlust von 55 Mio. Euro ist nach dem dritten Quartal wieder Gewinnen gewichen.

Für die ersten 9 Monate 2020 weist UniCredit für das Österreich-Geschäft nun einen kleinen Nettogewinn von 21 Mio. Euro aus. Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten 2019 gab es 341 Mio. Euro Gewinn.

Schon die ersten Monate des laufenden Jahres waren bei der Bank Austria von den Auswirkungen der Coronakrise geprägt gewesen, mit entsprechend höheren Vorsorgen für Kredite. Außerdem war im ersten Quartal 2020 eine einmalige Abschreibung von 63 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Beteiligung an den 3-Banken angefallen. Mittlerweile kamen von Oberbank & Co auch wieder bessere Ergebnisse und Gewinnbeiträge für die Bank-Austria-Bilanz.

Im dritten Quartal 2020 stand in der UniCredit-Bilanz für die Österreich-Sparte ein Gewinn von 76 Mio. Euro, verglichen mit 3 Millionen im zweiten Quartal und 117 Mio. Euro im Vorjahresquartal.

In Österreich beschäftigte die Bank Austria als UniCredit-Austria-Division (Privat- und Firmenkundengeschäft, Geschäfte mit gehobenen Privatkunden, ohne Corporate/Investmentbanking) aktuell 4.758 Mitarbeiter, nach 4.853 im Jahr davor (Vollzeitrechnung). In Österreich werden 122 Filialen betrieben.

Unicredit

Die italienische Mutter UniCredit ist im dritten Quartal 2020 nicht so hart von den Folgen der Coronakrise getroffen worden wie befürchtet. Unter dem Strich ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf 680 Mio. Euro zurück. Das teilte die Bank am Donnerstag in Mailand mit. Damit lag er allerdings 62 Prozent höher als im zweiten Quartal. Analysten hatten für das Quartal per Ende September mit einem noch schärferen Gewinneinbruch gerechnet.

Konzernchef Jean-Pierre Mustier sieht sein Haus auf Kurs zu seinen Gewinnzielen. Zudem erhöhte er aber auch die Vorgabe für das Sparprogramm. Bis zum Jahr 2023 will er die jährlichen Kosten jetzt um 1,25 Milliarden Euro drücken. Bisher hatte er Einsparungen von rund einer Milliarde Euro angepeilt.

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