© APA/dpa/Pool/Swen Pförtner

Wirtschaft
01/18/2021

Autoindustrie lehnt neuen Corona-Zwangsstopp ab

Bisher keine Infektionsherde in der Auto-Branche. Weltweite Störung der Lieferketten wird befürchtet.

Die deutsche Autoindustrie warnt vor einem Fertigungsstopp im Kampf gegen hohe Corona-Infektionszahlen. "Bei Autozulieferern und Herstellern gibt es bisher keine Infektionsherde und höchste und umfassende hohe Hygienestandards", sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, dem "Handelsblatt". Stünde die Automobilfertigung in Deutschland still, würden Produktions- und Lieferketten nicht nur in Europa, sondern sogar weltweit unterbrochen.

Die wirtschaftlichen Probleme würden bei einem Fertigungsstopp dramatisch zunehmen. Angesichts hartnäckig hoher Infektionszahlen entscheiden in Deutschland Bund und Länder am Dienstag über einen härteren Lockdown. Zuletzt hatten sich Forderung gehäuft, die Wirtschaft stärker herunterzufahren.

Der VDA setzt darauf, dass die Impfkampagne an Tempo gewinnt und der Pandemie damit immer stärkere Grenzen gesetzt werden. "Wir hoffen spätestens auf das zweite Halbjahr", sagte Müller. Möglicherweise werde es dann sogar einen Boom bei der Autonachfrage geben, weil sich Kauflaune und Konsumverhalten wieder ungehindert entfalten könnten.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.