The Los Angeles Times building is seen in downtown Los Angeles Monday, Dec. 8, 2008. Media conglomerate Tribune Co. filed for bankruptcy protection Monday, as the owner of the Chicago Tribune, the Los Angeles Times, the Chicago Cubs and other properties tries to deal with $13 billion in debt. (AP Photo/Kevork Djansezian)

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US-Medien im Umbruch
02/26/2013

"LA Times" und "Chicago Tribune" stehen zum Verkauf

Die US-amerikanische Tribune Company heuerte Banker an, um seine Medienkonzern-Flaggschiffe zu veräußern.

Der Umbruch in der US-Zeitungslandschaft geht weiter. Laut Medienberichten stehen nun auch die Chicago Tribune und die Los Angeles Times zum Verkauf. Die Muttergesellschaft Tribune Company habe Banker angeheuert, um ihre Flaggschiffe zu veräußern, berichteten der Wirtschaftssender CNBC und die New York Times am Dienstag übereinstimmend. Eine Bestätigung gab es zunächst nicht.

Die Tribune Company war Ende vergangenen Jahres der Insolvenz entkommen. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es Spekulationen über einen Verkauf. Zu dem Medienkonzern gehören neben Printtiteln auch zahlreiche lokale Radio- und Fernsehstationen.

"New York Times" will erneut "Boston Globe" verkaufen

Vergangene Woche hat der New York Times-Verlag den Boston Globe zum Verkauf gestellt. Der Verlag will sich künftig ohne das Bostoner Tochterblatt am hart umkämpften US-Zeitungsmarkt behaupten. Zum zweiten Mal steht der "Globe" zusammen mit der Tageszeitung Worcester Telegram & Gazette deshalb nun auf dem Verkaufszettel.

Die Veräußerung wäre der erste Paukenschlag des neuen Zeitungschefs Mark Thompson, der im November seine neue Stellung antrat. Ohne den "Globe" und die "Telegram & Gazette" blieben ihm noch das Flaggschiff New York Times und dessen internationales Pendant, der International Herald Tribune, um sich in Zeiten schwindender Leserzahlen und schrumpfender Werbeumsätze am schwierigen Markt durchzusetzen.

Analysten zufolge muss sich Thompson jedoch auf einen hohen Verlust einstellen. Ken Doctor von Outsell Research schätzt, dass der "Globe" nur noch 150 Millionen Dollar (112,19 Mio. Euro) einbringen könnte. 1993 hatte der Verlagskonzern 1,1 Milliarden Dollar (822,74 Mio. Euro) bezahlt. Bereits 2009 hatten die New Yorker versucht, den Verluste schreibenden "Globe" zu verkaufen. Doch nach Zugeständnissen von Gewerkschaften und Kostensenkungen wurde davon Abstand genommen.

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