Das Schlagerspiel der deutschen Bundesliga: Bayern gegen Dortmund.

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FUSSBALL
11/13/2013

ATV zeigt Bayern gegen Dortmund

Spitzenspiel der deutschen Bundesliga live am 23. November ab 17.30 Uhr + Die Ausschreibung für die TV-Rechte ist eröffnet.

von Christoph Silber

Der heimische Privatsender ATV und der Bezahlsender Sky gehen in Sachen Fußball eine Kooperation ein: Am 23. November ist es auch für Nicht-Sky-Abonnenten möglich, das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München zu sehen. Das Spitzenduell der deutschen Fußball-Bundesliga (Anpfiff 18:30 Uhr) wird ab 17.30 Uhr live auf ATV übertragen, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

Mit der "einmaligen Kooperation" biete ATV "den Zusehern eine tolle Möglichkeit, das beste Spiel der deutschen Fußball-Bundesliga gratis und in HD zu sehen", wie ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger in einer Aussendung zitiert wird. "Die Fußballfans haben ATV beim WM-Qualifikationsmatch gegen die Schweden zu einer historischen Rekordquote von einer Million Sehern verholfen, nun schenken wir ihnen einen Fußballabend mit David Alaba."

Für Kai Mitterlechner, Geschäftsführer Sky Österreich, ist die Kooperation eine "intelligente Verzahnung zwischen Pay-TV und Free-TV. Wir erwarten uns durch die nationale Free-TV-Präsenz wichtige Marketingimpulse für unser Produkt und freuen uns die einzigartige Bundesliga-Übertragung einem breiten Publikum zu präsentieren."

Wettlauf der Sender um die Königsklasse

Die erstmalige Teilnahme eines österreichischen Clubs, an der Fußball-Champions-League (CL) seit Jahren hat sich für TV-Rechte-Inhaber Puls4 bisher nur beim Auftaktspiel der Austria gegen den FC Porto so richtig ausgezahlt. Doch was quotentechnisch möglich ist, weiß man aus dem Vorjahr, als Sender-Testimonial David Alaba und der FC Bayern Hunderttausende zu Puls4 lockten. Und so steht man nun wieder bereit, da die UEFA die Rechte ab der Saison 2015/’16 vergibt. „Unser Fokus liegt weiter voll auf der Champions League“, betont Puls4-Programmdirektor Oliver Svec. „Wir haben bewiesen, dass ein Privatsender die Champions League, auch als Host Broadcaster, gleichwertig, wenn nicht besser übertragen kann als ein öffentlich-rechtlicher Sender.“ Von der UEFA sei man deshalb für die vergangene Saison als „Best-Practice“-Beispiel ausgewählt worden.

Auch bei anderen österreichischen Sendern stehen die CL-Rechte im Fokus. Sie sind die einzigen nennenswerten Sport-Rechte, die verfügbar sind. „Wir sind stets an attraktiven Live-Sport-Events interessiert“, erklärt man bei ATV. Noch nicht in die Karten schauen lässt sich der ORF. „Wir prüfen die Ausschreibungsunterlagen“, heißt es dort. Dank Red Bull Salzburg und Rapid fährt man auch mit der kleineren Euro League nicht schlecht.

Sollte der ORF in den Bieter-Ring steigen, gibt es heftigen Gegenwind. Puls4-Programmchef Svec: „Der ORF hat fast alle wichtigen Sportrechte, und es ist absurd, dass angesichts der aktuellen Finanzknappheit über den Kauf der Champions League – mit Gebührengeldern – nachgedacht wird. Gleichzeitig wird zusätzlich Gebührenrefundierung gefordert. Wir halten das auch für rechtlich angreifbar.“

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