Arabella Kiesbauer mit den fünf Kandidaten von „Wirt sucht Frau“.

© /AtV

Wirt sucht Frau
02/10/2016

Arabella Kiesbauer präsentiert liebeshungrige Wirte

Der Ableger des Erfolgsformats "Bauer sucht Frau" startet heute Abend auf ATV (20.15 Uhr).

von Marco Weise

"Wer nichts wird, wird Wirt." Dieser im Volksmund gebräuchliche Spruch ist für Arabella Kiesbauer "völliger Blödsinn". Denn man müsse schon ein Idealist sein, um heutzutage Wirt zu werden. "Ich habe vor diesem Beruf sehr viel Respekt und tiefste Hochachtung. Das gilt natürlich auch für die Bauern, die ich bereits verkuppelt habe", sagt die 46-jährige Moderatorin im KURIER-Interview.

Kiesbauer, die für den Privatsender ATV seit 2014 die Erfolgsgeschichte von "Bauer sucht Frau" fortschreibt (durchschnittlich 248.000 Seher pro Folge bei Staffel zwölf), führt am Mittwoch (20.15 Uhr) durch den neuen Ableger des Erfolgsformats.

In der Auftaktsendung von "Wirt sucht Frau" werden den Sehern jene fünf Wirte vorgestellt, die ihr Singleleben satt haben und auf der Suche nach einer Frau sind: Hans, Karl, Hannes, David und Max sind zwischen 27 und 46 Jahren alt, betreiben Gasthäuser, Pubs und Hotels und wollen im Fernsehen die große Liebe finden – fernab der Registrierkassenpflicht.

Milieu

Bei der Suche werden die Wirte von Arabella Kiesbauer unterstützt, die bereits den Beinamen Kuppelqueen trägt. Stört Sie diese Bezeichnung? "Ach, ich finde das eigentlich ganz charmant. Wenn man versucht, Menschen zusammenzubringen und damit noch Erfolg hat, ist das etwas Schönes."

Den Unterschied zu "Bauer sucht Frau" erklärt Kiesbauer folgendermaßen: "Die Sendung bewegt sich in einem ganz anderen Milieu. Wirte müssen kommunikativ, extrovertiert und gesellig sein." Dass bei der der ersten Ausgabe der neuen Kuppelshow keine Wirtin dabei ist, habe keinen Grund. "Es hat sich einfach so ergeben. Aber wenn ,Wirt sucht Frau‘ bei den Zusehern gut ankommt, wird es weitere Folgen geben. Und dann werden wir auch Wirtinnen vorstellen", verspricht Kiesbauer.

Nach der Vorstellungsrunde der Wirte können sich Frauen bis Ende März bewerben. Aus den Bewerbungen suchen sich die Männer ihre Favoritinnen aus und laden diese für einige Tag zu sich ein. Wie viele Damen der Wirt einlädt, bleibt ihm überlassen. Zu sehen bekommt man dieses erste Zusammentreffen ab Ende April in fünf Folgen. Einige Frauen konnten es laut Kiesbauer aber nicht mehr erwarten und haben sich bereits im Vorfeld der Sendung beworben: "Nachdem wir vor rund zehn Tagen die Wirte zum ersten Mal im Internet vorstellten, haben sich schon die ersten Frauen bei uns gemeldet. Die Damen scharren schon mit den Hufen." Aber Kiesbauer möchte auch darauf hinweisen, dass das Gastgewerbe kein beziehungsfreundliches Metier ist. "Wirte stehen sechs oder sieben Tage in der Woche im Lokal, da muss man als Partnerin schon erhöhten Einsatz bringen. Für romantische Stunden zu zweit bleibt da wenig Zeit", warnt sie. Genau dieser in der Gesellschaft vorherrschende Zeitmangel sei für Kiesbauer dann auch der Grund, warum sich die Partnersuche immer schwieriger gestaltet und Menschen via Internet oder Fernsehen nach der Liebe suchen.

Berufsgruppe

Die Stimmung bei den Dreharbeiten beschreibt Kiesbauer als lustig und gut. Sich auf Leute einzulassen falle ihr nicht schwer, weil sie neugierig sei. "Diesmal habe ich etwa Bierzapfen gelernt."

Wird man sich in Zukunft auch noch einer anderen Berufsgruppe widmen? "Journalisten", sagt Kiesbauer und lacht. "Die sind bekanntlich auch oft sehr einsam. Melden Sie sich einfach, wenn es im KURIER Bedarf gibt, dann kommen wir vorbei und machen ,Journalist sucht Frau‘."

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