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Wirtschaft
09/01/2021

Arbeitslosigkeit in Eurozone und EU im Juli zurückgegangen

Österreich nach internationaler Erhebungsmethode mit 6,2 Prozent im Mittelfeld. In Tschechien geringste Arbeitslosenquote.

In der Eurozone und der Europäischen Union ist die Arbeitslosigkeit im Juli im Vergleich zum Vormonat um jeweils 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone lag damit in dem Sommermonat bei 7,6 Prozent und in der EU bei 6,9 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging in der Eurozone die Arbeitslosigkeit um 0,8 Prozentpunkte und in der EU um 0,7 Prozentpunkte zurück.

Im Juli waren in der EU 14,613 Millionen Menschen arbeitslos, davon 12,334 Millionen im Euroraum. Gegenüber Juni sank die Zahl in der EU um 430.000 und in der Eurozone um 350.000. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde in der EU ein Minus bei den arbeitslosen Personen von 1,521 Millionen und in der Eurozone um 1,336 Millionen verzeichnet.

Weniger Jugendarbeitslosigkeit 

Einen deutlicheren Rückgang gab es bei der Jugendarbeitslosigkeit. Im Juli sank die Anzahl der arbeitslosen Personen unter 25 Jahren sowohl in der EU als auch in der Eurozone im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent bzw. 16,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Zahl in der EU um 420.000 und in der Eurozone um 360.000 zurück.

Bei den Frauen lag die Arbeitslosenquote im Juli in der EU bei 7,3 Prozent, ein Rückgang gegenüber 7,5 Prozent im Juni. Die Arbeitslosenquote für Männer verzeichnete ein Minus um 0,2 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. In der Eurozone sank die Arbeitslosenquote im Vormonatsvergleich bei Frauen um 0,2 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent, während bei den Männern die Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent auf 7,1 Prozent zurückging.

Geringste Arbeitslosenquote in Tschechien 

Die geringste Arbeitslosenquote in der EU verzeichnete nach internationaler Erhebungsmethode erneut Tschechien mit 2,8 Prozent, die höchste Griechenland mit 14,6 Prozent. Österreich lag mit 6,2 Prozent im Mittelfeld.

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