Symbolbild.

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Wirtschaft
03/30/2021

Arbeiterkammer bereitet Klage gegen Klarna vor

Bei der Konsumentenberatung sind im vergangenen Jahr 2.000 Beschwerden zu dem Zahlungsdienstleister eingegangen.

Die Arbeiterkammer (AK) bereitet eine Klage gegen den "Fintech-Darling" Klarna vor - unter anderem wegen intransparenter Gesch├Ąftsbedingungen, berichtet die "Presse" (Mittwoch-Ausgabe). Voriges Jahr seien bei der Konsumentenberatung der AK rund 2.000 Beschwerden zu dem f├╝r Sofort├╝berweisungen bekannten Zahlungsdienstleister Klarna eingetroffen. Als lizenzierte Bank wickelt Klarna f├╝r H├Ąndler wie H&M, Spotify, MediaMarkt oder Nike Zahlungen online und an der Ladenkasse ab.

Laut AK berichteten Konsumenten, dass Klarna auf Bezahlung der Ware besteht, auch wenn die Ware gar nicht geliefert, mangelhaft geliefert oder wieder ordnungsgem├Ą├č an den Onlineh├Ąndler retourniert wurde, hei├čt es.

Viele w├╝rden sich vom Kundenservice im Kreis geschickt f├╝hlen, keine Antworten erhalten oder w├╝rden mit Mahnungen, Inkassob├╝ro oder Rechtsanw├Ąlten konfrontiert." Die Kontaktm├Âglichkeit f├╝r Kunden sei "unzureichend". Zudem sei die gesetzlich erforderliche M├Âglichkeit zur au├čergerichtlichen Streitbeilegung nicht hinreichend erf├╝llt.

Man sei im Coronajahr stark gewachsen, hie├č es von Klarna zur Zeitung. Inzwischen w├╝rden Millionen von ├ľsterreichern Klarna ben├╝tzen. Man habe schnell reagiert und das Kundenservice verbessert, seitdem seien die Beschwerden zur├╝ckgegangen.

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