Die AMAG Austria Metall AG Ranshofen, Braunau

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Wirtschaft
02/27/2020

AMAG hat 2019 mehr verkauft

Der österreichische börsennotierte Aluminiumverarbeiter AMAG hat im Geschäftsjahr 2019 mehr verkauft aber weniger eingenommen.

Der börsennotierte Aluminiumverarbeiter AMAG hat im Geschäftsjahr 2019 mehr verkauft, wegen Preisrückgängen dabei aber weniger Umsatz gemacht.

Die Handelskonflikte, insbesondere zwischen USA und China, die Eintrübung der Konjunktur und die schwächelnde Automobilindustrie ließen die Preise und in einzelnen Märkten die Nachfrage sinken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Stabile Dividende

Der Vorstand schlägt für 2019 eine stabile Dividende von 1,20 Euro je Aktie vor. Für eine Ergebnisprognose auf das laufende Geschäftsjahr 2020 sei es "aufgrund des unsicheren Marktumfelds verfrüht", heißt es in der Aussendung der AMAG.

Der Verlauf werde vom Aluminium- und Rohstoffpreis und der Konjunktur abhängen. 2019 ist der Aluminiumpreis durchschnittlich um 14 Prozent zurückgegangen.

Zugleich wird die Einschätzung des Marktforschungsinstituts CRU zitiert, wonach die weltweite Nachfrage nach Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten in den kommenden durchschnittlich um 2 bis 3 Prozent wachsen dürfte, 2020 um jeweils rund 2 Prozent.

Feuerwerk zünden

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG schreibt in der Aussendung: "Nach Abschluss der Standorterweiterung sind wir sehr gut aufgestellt, können unsere Innovationskraft noch stärker vorantreiben und werden im Jahr 2020 ein Neuprodukte-Feuerwerk zünden."

Der Absatz der AMAG legte 2019 um vier Prozent auf 440.300 Tonnen zu, der Umsatz fiel hingegen leicht auf 1,066 Mrd. Euro (1,1 Mrd. Euro).

Der operative Gewinn (EBIT) fiel mit 61,1 Mio. Euro geringfügig höher aus als 2018 (60,6 Mio. Euro), nach Steuern gab es hingegen einen Rückgang um 13,2 Prozent auf 38,6 Mio. Euro.

Die Nettofinanzverschuldung ging im Vergleich zum Jahresende 2018 von 311,3 Mio. Euro auf 292,9 Mio. Euro zurück, der Verschuldungsgrad (Gearing-Ratio) von 50,1 Prozent auf 47,3 Prozent. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 39,8 Prozent auf 41,2 Prozent.

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